Erneuerung der Rathausfassade
Rennsteigbummler
Kurhaus Masserberg KS 146 aus Sammlung Kreisarchiv
22.07.1976 Heldburg. In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder der Baubrigade des Gemeindeverbandes Heldburg das Rathaus entsprechend der städtebaulichen Konzeption renoviert. Neben der Erneuerung der Fassade wurde auch im Rathaus gemalert. Diese arbeiten führten „Mach mit!- Helfer“ aus. Weiterhin wurde die Gaststätte „Schlundhaus“ zu einer attraktiven Bauernstube umgestaltet und am vergangenen Wochenende eröffnet.
23.07.1976 Bedheim. Die Mitarbeiter der PGH Elektro, Rundfunk und Fernsehen Hildburghausen haben vergangene Woche die Arbeiten an der neuen Straßenbeleuchtung in der Gemeinde abgeschlossen. Es wurden 32 neue Leuchten installiert. Außerdem wurde durch die Mitarbeiter der Energieversorgung das Ortsnetz der Gemeinde überholt.
24.07.1976 Hildburghausen. Im Rahmen der Gestaltung des Naherholungszentrums „Gemauerte Teiche“ hat der Rat des Kreises das Waldgebiet nördlich der Kreisstadt zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Fortwirtschaftsbetrieb hat der Aufbaustab in vielen Einsätzen mit Schülern der Erweiterten Oberschule seit 1975 bereits sechs der vorgesehenen acht Wanderwege, die das rund 2500 Hektar große Landschaftsschutzgebiet erschließen, fertiggestellt. Die einzelnen Wanderwege wurden mit Markierungen versehen, die auch auf den aufgestellten Orientierungstafeln ersichtlich sind. Darüber hinaus wird eine Wanderkarte vorbereitet.
02.08.1976 Kreisgebiet. Großer Beliebtheit bei den Urlaubern im Kreis Hildburghausen erfreut sich der „Rennsteigbummler“ des Zweckverbandes Erholungswesen, Sitz Gießübel. Die Fahrten sind meistens ausgebucht. Im „Schneckentempo“ geht es mit dem „Bummler“ über Berg und Tal. Im Zweckverband gibt es zwei „Bummler“ für die Urlauber aus nah und fern.
Kei
18.07.1926 „Masserberg, 16. Juli. Das Oberbayrische Bauerntheater D`Königsee`r, hat sich im Sturm die Herzen der Kurgäste und Einheimischen erobert. - Am Donnerstag war der Lautenabend des D.R.G. Schall. Zugleich findet ein Tanzabend im Kurhause statt. Am Montag fand eine Wanderung in die Massermühle statt. Zur Heimfahrt hat sich das Eisfelder Postauto zur Verfügung gestellt. - Nach Ausweis der Kurliste Nr. 4 sind in diesem Jahr bedeutend mehr Kurgäste anwesend als im vorigen. Ein Zeichen, daß die Kurverwaltung auf dem rechten Wege ist.
20.07.1926 „Hildburghausen, 19. Juli. Das Motorradunglück bei Römhild hat uns eine Anzahl von Zuschriften gebracht, die Stellung zu der Ursache nehmen. Nach den Beobachtungen, die allgemein gemacht worden sind, steht fest, daß Kraftfahrzeuge oft gegen die Verkehrsordnung verstoßen, indem sie nicht rechts fahren, sondern die Mitte der Straße benutzen, auch die Postautos. Außerdem jagen die Fahrzeuge oft in einem Tempo dahin, als wenn sie mit Jules Verne die Erde in 48 Stunden umfahren wollen. Die Fahrvorschriften sind doch so denkbar einfach: Rechts fahren! Links überholen! Wir hier in Thüringen mit unseren vielen Kurven, Steigungen und Gefällen müssen besonders vorsichtig fahren, denn die Unfälle nehmen einen erschreckenden Umfang an.“
23.07.1926 „Hildburghausen, 22. Juli. Für das Hildburghäuser Zimmer der von den vereinigten Thüringer Sektionen des D. u. Ö. Alpenvereins errichteten „Thüringer Hütte“ in den Hohen Tauern, die am 31.d.M. feierlich geweiht werden soll, hat die Stadt Hildburghausen ein schönes Bild gestiftet. Es stellt unser malerisches Rathaus dar und ist geschaffen worden von unserem einheimischen Künstler Herrn Gymnasialoberlehrer H. Pietsch. Der Vorsitzende der hiesigen Sektion wird das Gemälde gelegentlich der Weihehandlung des neuen Hauses überreichen. Es ist für einige Tage im Schaufenster des Schuhhauses Gerau in der unteren Marktstraße ausgestellt und kann dort besichtigt werden.“
27.07.1926 „Römhild, 26. Juli. Die Weihe des Denkmals, das den gefallenen Kriegern von 1870/71 und 1914/18 ihre Vaterstadt Römhild gestiftet hat, fand heute, vom schönsten Sonnenschein begünstigt, in feierlicher Weise statt. Das Denkmal präsentiert sich in schöner, schlichter Weise an passender Stelle auf dem Friedhof. Zur Weihe waren sämtliche Vereine der Stadt sowie im Anschluß an den Kriegerverein auch die Kriegerweisen aus unserem Kriegerwaisenhaus erschienen. Herr 1. Bürgermeister Griebel gedachte namens der Stadt in allen zu Herzen gehender Weise der Taten der gefallenen Söhne Römhilds, worauf die Enthüllung des Denkmals stattfand….“
30.07.1926 „Schmeheim, 28. Juli. Sängerfahrt. In unserem sonst so stillen Dorfe werden die letzten Vorbereitungen zu einem größeren Sängerfest getroffen. Die Gesangsvereine um den Dolmar haben für kommenden Sonntag, 1. August eine fröhliche Sängerfahrt nach Schmeheim verabredet. Bisher haben 20 Vereine mit 600 Sängern bzw. Sängerinnen (auch solche Vereine, die dem Dolmar-Sängerbezirk nicht angehören) ihre Teilnahme fest zugesagt. Die Veranstaltung verspricht eine gewaltige Kundgebung für das deutsche Lied zu werden.
Kei