wieder verstreicht ein Jahr und gibt uns Gelegenheit noch einmal auf die abgelaufenen Monate zurückzublicken. Wir schauen auf schöne und freudige Momente ebenso wie auf schmerzliche und unerfreuliche zurück. Die Weihnachtszeit gibt uns immer die Möglichkeit die schönen Momente, für die wir dankbar sind, Revue passieren zu lassen und bestenfalls mit den schmerzlichen Erfahrungen einen Abschluss zu finden. Zu einem Jahr gehören stets beide Seiten der Medaille.
Blicken wir über unser Leben hier im Landkreis hinaus, so begegnen uns an vielen Orten der Welt Krieg, Zerstörung, Angst und Hass. Noch immer beschäftigen uns die Kriegshandlungen in der Ukraine und auch der auf erschütterlicherweise erstarkte Nahostkonflikt hat uns erneut gezeigt, wie wichtig der Einsatz und das Einstehen für Frieden in unserer Welt sind.
Im Hinblick auf diese schrecklichen Auseinandersetzungen gilt es für uns das Gute im Blick zu halten und uns dafür stark zu machen. Nächstenliebe, Zuversicht und Hoffnung sollten uns tragen und unsere Herzen gerade zur Weihnachtszeit erfüllen.
Bei all den Diskussionen und Zwietracht, die uns täglich begegnen, müssen wir uns auf eine wichtige Tatsache besinnen: Uns alle eint mehr, als uns trennt. So wünschen wir uns doch alle in Frieden zu leben und eine gute Verbindung zu unseren Mitmenschen aufrecht zu erhalten. Wir beten für die Gesundheit unserer Familie und Freunde. Wir wünschen uns für uns selbst ein Leben in Unbeschwertheit und voller Frohsinn.
Wenn wir uns öfter diesen Tatsachen unserer eigentlichen Eintracht untereinander bewusst werden, stärkt das unser Miteinander - davon bin ich zutiefst überzeugt.
Bedanken möchte ich mich auch in diesem Jahr bei allen, die sich ehrenamtlich engagieren und so das gesellschaftliche und soziale Gefüge unseres Landkreises stärken. Genauso danke ich jedem, der sich anderweitig im Landkreis einbringt.
Eine frohe und gesegnete Adventszeit wünscht
Thomas Müller
Landrat