Schulbesuch in der Grundschule Veilsdorf v.l.n.r. stellvertretende Schulleitung Frau Meyer, Schulleitung Frau Reinfelder und Landrat Herr Gregor
Landkreis Hildburghausen, 23. Januar 2026. Mehr als die Hälfte aller Grundschulen im Landkreis Hildburghausen hat Landrat Sven Gregor inzwischen besucht - ein guter Zeitpunkt für eine erste Zwischenbilanz. Bei seinen Schulbesuchen begegnen ihm vor allem offene, neugierige Kinder, freundliche Gesichter und viele Fragen: Was macht ein Landrat eigentlich? Macht die Arbeit Spaß? Wie lange sind Sie schon im Amt? Wie alt sind Sie? Warum besuchen Sie unsere Schule?
Besonders beeindruckt zeigt sich Landrat Sven Gregor von der großen Vielfalt an Angeboten, die den Schülerinnen und Schülern heute zur Verfügung stehen. Arbeitsgemeinschaften, Werkstätten sowie kreative und praxisnahe Lernformate prägen den modernen Schulalltag im Landkreis.
„Der Schulalltag hat sich deutlich gewandelt - und das ist gut so. Die Möglichkeiten, die Kinder heute haben, sich auszuprobieren und selbstständig Neues zu lernen, hätte ich mir früher ebenfalls gewünscht“, so Gregor.
Bei den Rundgängen durch die Schulen fällt zudem die weiterentwickelte technische Ausstattung ins Auge. Interaktive Whiteboards und der Einsatz von Tablets eröffnen neue Unterrichtsmethoden und fördern zeitgemäßes Lernen. Diese Entwicklung wird sowohl von den Kindern als auch von den Lehrkräften positiv aufgenommen.
„Die Schülerinnen und Schüler lernen eigenständiger und mit deutlich mehr Motivation“, bestätigen viele Lehrkräfte im Gespräch.
Die Schulbesuche bieten darüber hinaus Raum für einen offenen Austausch. Lehrkräfte nutzen die Gelegenheit, den Landrat direkt auf Herausforderungen und Sorgen anzusprechen. Dabei spielen insbesondere der demografische Wandel und geburtenschwache Jahrgänge eine zentrale Rolle. Auch wenn deren Auswirkungen vielerorts erst in den kommenden Jahren spürbar werden, sei es wichtig, diese Entwicklungen frühzeitig im Blick zu behalten - nicht zuletzt mit Blick auf zukünftige Schulnetzplanungen.
Für Landrat Sven Gregor stehen bei seinen Besuchen vor allem die persönlichen Gespräche im Mittelpunkt. Die Rückmeldungen aus den Schulen sollen in künftige Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse einfließen und zur weiteren Stärkung der Bildungslandschaft im Landkreis Hildburghausen beitragen.
„Nur wer die Situation vor Ort kennt, kann gute und tragfähige Entscheidungen treffen“, betont Gregor.
Die Schulbesuche werden in den kommenden Wochen fortgesetzt - mit großem Interesse an den weiteren Begegnungen und Eindrücken aus dem Schulalltag im Landkreis.
Elisa Katzy
Pressesprecherin im Büro des Landrates