Umzäunung des Wildgeheges
Neue Verkehrsführung am Goetheplatz
Neue Kaufhalle Eisfeld
Technikum KS 188 aus Sammlung Kreisarchiv
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13.05.1976 Hildburghausen: Das Wildgehege im Naherholungsgebiet „An den gemauerten Teichen“ geht seiner Fertigstellung entgegen. Diese Woche wurde mit dem Bau von Beobachtungskanzeln begonnen. Viele fleißige Helfer haben in den vergangenen Monaten mitgearbeitet, wie z.B. die Werktätigen aus dem VEB Schrauben und Normteilewerk und die Schüler der erweiterten Oberschule Hildburghausen, die man am Wochenende beim Bau der Umzäunung treffen konnte.
26.05.1976 Hildburghausen. In der Kreisstadt wird eine neue Verkehrsführung wirksam. In der ersten Stufe wird die Karl-Marx-Straße (heute Obere und Untere Marktstraße) vom Puschkinplatz bis zum Goetheplatz für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Meiningen und Römhild in Richtung Eisfeld und Schleusingen wird über die Straße der Deutsch-Sowjetischen- Freundschaft (heute Marienstraße), Coburger Straße zum Goetheplatz geführt. Die Führung des Verkehrs von Schleusingen nach Sonneberg und Steinfeld erfolgt vom Puschkinplatz einbahnig über die Clara-Zetkin-Straße zur Coburger Straße. Um die Flüssigkeit des Verkehrs zu gewährleisten wird die Wilhelm-Külz-Str. in Richtung Clara-Zetkin-Str. Hauptstraße.
26.05.1976 Eisfeld. Eine neue moderne Verkaufseinrichtung für Waren des täglichen Bedarfs wurde in Eisfeld der eröffnet. In diesem Zuge wurden vier kleinere Verkaufseinrichtungen mit unzureichenden Bedingungen geschlossen und die Mitarbeiterinnen der neuen Kaufhalle zugeordnet. Als besseren Service für die Bevölkerung wurden durchgehende Öffnungszeiten und die Öffnung am Samstag vormittag eingeführt. Bereits am Eröffnungstag verließen ca. 2200 zufriedene Kunden die Kaufhalle.
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12.05.1926 „Wachenbrunn, 11. Mai. Freiwillige Feuerwehr. Auch in unserem Ort wurde gestern, Sonntag, eine freiwillige Feuerwehr gegründet. Es haben sich 22 Mann der Feuerwehr angeschlossen….“
13.05.1926 „Hildburghausen, 12 Mai. 50 Jahre Technikum. In den Tagen des Pfingstfestes, vom 22. Bis 25. Mai, begeht unser hiesiges Technikum die Feier seines 100. Semesters. Sie ist zugleich als eine besondere Ehrung für den Gründer der Anstalt, Herrn Harmsen Wilhelm Rathke, gedacht. Der inzwischen gedruckten Festfolge entnehmen wir, daß am Sonnabend, den 22. d. M., die ankommenden Gäste empfangen werden. Am Sonntag beginnen die Festlichkeiten mit einem großen Festzug zum Technikum, in dem die Ehrenfeier und weiter am Grabe Rathkes die Gedächtnisfeier stattfindet. Mittags wird im Kaisersaal das Festessen gemeinsam eingenommen, dem sich dann abends der Festkommers im gleichen Lokale anschließt. Am Montagvormittag haben die Altherrenverbände ihre Sitzung, die durch das beliebte Marktkonzert mit Marktfrühschoppen abgelöst wird. Abends finden dann die großen Festbälle statt. Die Veranstaltungen schließen am Dienstag mit einem großen Waldfest im Stadtwalde ab. Dem gebildeten Ehrenausschuß der 50 Jahrfeier gehören u.a. an: Staatsminister Leutheußer, Weimar und Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen.“
22.05.1926 „Hildburghausen, 22. Mai. Der „Schulersberg“ gehörte schon von jeher zu den beliebtesten Ausflugsorten innerhalb der Stadt Hildburghausen. Der jetzige Inhaber, Herr Ingenieur Scharfer aus Essen, hat es verstanden, aus dem Schulersberg wieder wirklich etwas Schönes zu schaffen. Die Gasträume sind erweitert und der Neuzeit entsprechend eingerichtet, so daß eine große Zahl von Besuchern untergebracht werden kann. Auch der Garten ist noch vergrößert und vollständig neu hergerichtet worden; daher dürfte auch heute wieder der Schulersberg seine Anziehungskraft auf alle Ausflügler ausüben. „
27.05.1926 „Eisfeld, 25. Mai. Historisches Volksfest. Die Eisfelder haben eben Glück in der Auswahl des Wetters, wenn sie ihr seit Jahrhunderten eingeführtes, historisches Volksfest am 3. Pfingstfeiertag in althergebrachter Weise feiern. Punkt 4 Uhr scheuchte so manchen, vom 2. Pfingstfeiertag her noch müden Schläfer energischer Trommelwirbel aus den Betten. Das schmucke, in neuester Montur ausgestattete Trommler- und Pfeiferkorps durchzog die Straßen und eröffnete den für unsere Otto Ludwig-Stadt so bedeutungsvollen Tag. Gegen 7 Uhr ließ die Feuersirene ihre „eherne“ Stimme erschallen und jagte damit alle pflichteifrigen Feuerwehrleute zum angenommenen Brandplatze an die Porzellanfabrik. Nach Lage der Dinge brauchten von den Löschzügen nur die Hydranten energisch in Tätigkeit zu treten. Die ganze Sache klappte vorzüglich, endete mit der üblichen Parade auf dem Marktplatz und dem seit altersher gewährten 1 Liter Bier für den Mann. Im Lauf des Vormittags hatten die Züge eine gewaltige Zahl von Fremden herbeigebracht. Aus der näheren Umgebung konnte man ganze Trupps von Schaulustigen ankommen sehen. Mittlerweile hatte die Hauptwache ihr Stabsgebäude bezogen, um beim Stadtkommandanten gewissenhaft Dienst zu tun. Punkt 1 Uhr eröffnete Hornstoß den Beginn der Aufführung des historischen Festspiels: „Die Glocken von Banz“ von Hanns Glaser. Wie schon im Vorjahre, so hatte auch diesmal die Aufführung einen vollen Erfolg…..“