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Amtsblatt des Ilm-Kreises
Ausgabe 3/2026
Nichtamtlicher Teil
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Ilm-Kreis ermöglicht Neuauflage des Inklusiven Stadtplans Arnstadt

Landrätin Petra Enders mit Thea Jacob vom Verein kultwerk-inklusiv, Mitarbeitern der Werkstatt Am Kesselbrunn Arnstadt, Behindertenbeauftragte Michelle Lanua (rechts) und Annett Rudolf von der Wirtschaftsförderung (links).

„Aus meiner Sicht ist der barrierefreie Stadtplan für Arnstadt ein besonders gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion“, so Landrätin Petra Enders zur Übergabe der Neuauflage des Inklusiven Stadtplans Arnstadt am 10. März 2026 im Landratsamt Arnstadt, der vom Verein kultwerk inklusiv gemeinsam mit Mitarbeitern aus der Werkstatt am Kesselbrunnen des Marienstifts.

Über die Wirtschaftsförderung des Ilm-Kreises wurde die Neuauflage des Stadtplanes in die Wege geleitet, der aufgrund der großen Nachfrage schon nach sehr kurzer Zeit vergriffen war. 2.000 Stadtpläne wurden neu gedruckt. Die Wirtschaftsförderung investierte 1.500 Euro in den Neudruck. Der Stadtplan sieht vor, dass Menschen mit Behinderungen die Arnstädter Sehenswürdigkeiten problemlos besuchen können. Die Wegeführung ist so konzipiert, dass Stolperfallen oder andere Barrieren wie fehlende Orientierungspunkte ausgeschlossen werden.

„Besonders schön finde ich, dass Menschen, die direkt betroffen sind und für die die Suche nach dem richtigen Weg nicht immer einfach ist, in diesem Stadtplan ihrer Liebe zu Arnstadt Ausdruck verleihen. Denn sie beschreiben ihre schönsten Plätze und erzählen liebenswerte Geschichten zur Stadt“, so Landrätin Petra Enders zur Übergabe und dankte herzlich Thea Jacob vom Verein Kultwerk inklusiv für ihr Engagement: „Der Verein zeigt sehr eindrucksvoll, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement für eine inklusive Gesellschaft ist - insbesondere im Bereich inklusiver Bildungsangebote und inklusiver politischer Bildung“, so Petra Enders.

Auch ein Film über die Inklusions-Spaziergänge in Arnstadt wurde vom Landratsamt produziert.