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Amtsblatt des Ilm-Kreises
Ausgabe 4/2026
Nichtamtlicher Teil
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Großer Andrang zur 1. Pflegemesse des Ilm-Kreises

„Die Besucherzahlen zu unserer Pflegemesse waren überwältigend. Viele Menschen haben mich im Nachgang angesprochen und sich bedankt“, zieht Landrätin Petra Enders Resümee zur 1. Pflegemesse des Ilm-Kreises, die am 21. März von 10 bis 15 Uhr in der Festhalle Ilmenau stattfand. Fast 70 Aussteller waren vor Ort, über 20 Vorträge rund um die Sicherheit im Alter, Pflegekurse für pflegende Angehörige, Hausnotrufe oder die Lieblingsmusik für Menschen mit Demenz und vieles mehr fanden statt. Das Angebot war sehr vielfältig und bot viele Anregungen, aber auch Tipps und Hilfen.

Auch Katharina Schenk, Thüringens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Arbeit, nahm sich sehr viel Zeit für die Eröffnung und einen gemeinsamen Rundgang mit der Landrätin.

„Ziel der lokalen Messe, die vom Regionalmanagement Thüringer Bogen unterstützt wurde, war es, Informationen zu Pflegemöglichkeiten und Hilfsmitteln zu bündeln, aber auch direkt Betroffene, ihre Angehörigen und Fachkräfte über Angebote, Pflegeformen und rechtliche Optionen zu informieren und lokale Akteure sichtbar zu machen“, so Landrätin Petra Enders und betont: „Unser Ziel ist es, Barrieren abzubauen und Hilfen für die Bewältigung des Alltages transparent zu machen.“

Eine wichtige Rolle spielte natürlich auch das Thema Ausbildung in der Pflege.

Pflege ist ein Berufsfeld mit Zukunft - vielseitig, sinnstiftend und gesellschaftlich von großer Bedeutung. Besonders der Umgang mit Menschen mit Demenz zeigt, wie wertvoll Fachwissen, Empathie und Engagement in diesem Beruf sind.

Auch das Universitätsklinikum Jena war mit seiner Gedächtnissprechstunde vor Ort, die bereits zur Fachtagung „Menschen mit Demenz“ im Rahmen der Woche der Demenz des Ilm-Kreises auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß. Die Gedächtnissprechstunde versteht sich als interdisziplinäre Anlaufstelle für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, insbesondere bei ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust, Orientierungsschwierigkeiten oder Veränderungen im Verhalten.

Anbieter aus allen Bereichen der Pflege präsentierten ihr Portfolio, angefangen von ambulanten Pflegediensten über stationäre Einrichtungen bis hin zu Apothekern, Sanitätshäusern und Hörakustikern. An zahlreichen Ständen konnten sich Besucher über Hilfs- und Pflegemittel informieren. Natürlich waren auch die Agathe-Fachberaterinnen des Ilm-Kreises vor Ort, die sich dem Thema „Älter werden in der Gemeinschaft - Thüringer Initiative gegen Einsamkeit“ widmen und älteren Menschen zur Seite stehen, um ihnen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen.