Gemeinsam bezwingen neun Freunde insgesamt 256 Kilometer auf dem Jakobsweg und erleben ein unvergessliches Abenteuer. Eine mitreißende Geschichte über Freundschaft, Freiheit und die Kraft, durch Zusammenhalt das Unmögliche möglich zu machen.
Im Mittelpunkt steht Tobias, der mit einer körperlichen Beeinträchtigung zur Welt gekommen ist und im Rollstuhl sitzt. Allein hätte er diese Reise nie bewältigen können - doch gemeinsam mit seinen Freundinnen wird aus einem scheinbar unerreichbarem Traum Wirklichkeit.
Der Weg ist voller Herausforderungen: steile Anstiege, brennende Sonne, müde Beine und unzählige Blasen. Täglich kämpfen sie sich bis zu 25 Kilometer voran - mit einem einrädrigen Geländerollstuhl und an der Grenze ihrer körperlichen Belastbarkeit.
Regisseur Oliver Stritzke begleitet die Freunde mit der Kamera auf ihrer unglaublichen Reise. Entstanden ist ein ergreifender Dokumentarfilm unter dem Titel „Was uns bewegt“. Der Film ist nur ehrlich, laut, lustig, berührend und manchmal auch chaotisch, sondern zeigt auch sehr deutlich, dass Inklusion nur gemeinsam gelingen kann. Denn wir alle sind nur so stark wie das letzte Glied unserer Kette.
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, an dem auf Diskriminierung aufmerksam gemacht und Teilhabe gefordert wird, lädt der Ilm-Kreis am 5. Mai 2026 um 17 Uhr zu einer kostenfreien Filmvorführung in den Sitzungssaal des Landratsamtes in Arnstadt ein. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.