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Hildburghäuser Stadtanzeiger
Ausgabe 10/2023
Nichtamtliche Bekanntmachungen der Stadt Hildburghausen (NaB)
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Information des Bürgermeisters

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

beginnen möchte ich meine Ausführungen mit einem Dank an Frau Anja Sug für die erfolgreiche Umgestaltung des REWE- Marktes in der Clara-Zetkin-Straße, der am 07.09.23 wiedereröffnet wurde. Mit der Aufnahme von städtischen Motiven, wie das historische Rathaus sowie der Stadtmauer, in das Umbaukonzept des Marktes setzt die Marktleiterin ein klares Bekenntnis zu Hildburghausen.

Die abgeschlossene Modernisierung am Busbahnhof unserer Stadt mit Ausbau eines Servicepunktes, besetzt mit einer persönlichen Ansprechpartnerin, bringt den Nutzern des ÖPNV wesentliche Vorteile und wird von den Fahrgästen sehr gut angenommen.

Das Ortsjubiläum 1111 Jahre in Pfersdorf wurde mit einem schönen Festkommers begangen. Mein Dank gilt allen Verantwortlichen und Organisatoren für die Vorbereitung und Durchführung dieser gelungenen Veranstaltung.

Seit 30 Jahren besteht die Firma Technotrans im Gewerbegebiet Nord/Ost in Hildburghausen, was mit einem großen Firmenfest gefeiert wurde.

Anlässlich des Tages zum offenen Denkmal stellte die Stadtverwaltung die aktuellen Arbeiten an der Stadtmauer vor und viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, sich darüber zu informieren. Ein weiterer Anlaufpunkt an diesem Tag war die „Apostelkirche“, die für Interessierte geöffnet hatte und von zahlreichen Gästen besucht wurde.

Bisher habe ich zwei Bürgersprechstunden durchgeführt und mich dabei der Anliegen der Bürger und Bürgerinnen angenommen. Ich möchte Sie auf diesem Wege nochmals motivieren, diese Möglichkeit zu nutzen. Nur gemeinsam können wir unsere Stadt verändern und positiv gestalten.

Die ersten Einwohnerversammlungen in den Ortsteilen Pfersdorf, Gerhardtsgereuth mit Neuendambach, Leimrieth, Weitersroda und der Kernstadt Hildburghausen haben stattgefunden. Gemeinsam mit den Amtsleitern der Stadtverwaltung stellten wir die weiteren Entwicklungen der Stadt- und Ortsteile vor, nahmen aber auch Anregungen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger mit.

Die Umbaumaßnahmen an der Staatlichen Regelschule „Dr. Carl Ludwig Nonne“ wurden vor dem Start ins neue Schuljahr abgeschlossen. In einer offiziellen Einweihungsveranstaltung am 16.09.2023 konnten die Besucher das neue Schulgebäude besichtigen und sich von der modernen Ausstattung und dem hellen freundlichen Ambiente überzeugen. Mit einem Festakt und einem kleinen Theaterstück wurde den Gästen eine schöne Veranstaltung geboten.

Der Lückenschluss zwischen Südthüringen und Coburg wird von der Interessengemeinschaft „IG Schienenlückenschluss, Coburg-Südthüringen“, in der die Stadt Hildburghausen Mitglied ist, seit Jahren diskutiert und angeschoben. In einer neuen Studie, die der Freistaat Bayern und Thüringen, sowie die IHKs Coburg und Südthüringen finanziert haben, wurde eine Machbarkeitsstudie mit einer Nutzen-Kosten-Analyse vorgestellt und die Anbindung zwischen Hildburghausen und Bad Rodach dabei favorisiert.

Dieses Zukunftsprojekt gilt es nun in den kommenden Jahren, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesländer Thüringen und Bayern sowie der Deutschen Bahn, inhaltlich zu besprechen und abzuwägen. Ich informiere Sie regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen.

Anlässlich des Weltkindertages war ich zu einem großen Kinderfest beim Kreisjugendring in der Waldstraße anwesend. Dort habe ich die Gelegenheit genutzt, die neu aufgebaute Skateranlage offiziell dem Kreisjugendring zu übergeben. Diese Anlage stand mehrere Jahre auf dem Gelände des Hildburghäuser Bildungszentrums, wurde nun umgesetzt und stellt ein weiteres Highlight für die Kinder und Jugendlichen dar.

In unserer letzten Stadtratssitzung wurde eine neue Stadtratsvorsitzende, Frau Alette Pommer, und ein neuer Stellvertreter für die Stadtratsvorsitzende, Herr Ralf Bumann, gewählt. Beiden Stadträten*innen wünsche ich viel Erfolg und freue mich auf eine gute sowie konstruktive Zusammenarbeit.

Seit inzwischen 14 Jahren befindet sich die Hildburghäuser Tafel in Trägerschaft des Diakoniewerkes Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld und ist ein fester Bestandteil im Hilfsnetz der Stadt Hildburghausen. Etwa 600 Kinder und Erwachsene werden jeden Tag

an den Standorten Hildburghausen, Eisfeld und Schleusingen versorgt. Mehr als 30 Ehrenamtliche helfen dabei, den organisatorischen Kraftaufwand unter Regie von Diana Gütter täglich zu meistern.

Die Tafel Hildburghausen ist ein zentraler und wichtiger Anlaufpunkt für bedürftige Menschen unserer Stadt, was die langen Warteschlangen aufzeigen.

Die Stadt Hildburghausen hat die Tafel von Anfang an finanziell unterstützt. Seit 2009 wurden Gelder aus dem Vereinstopf zur Verfügung gestellt und seit 2020 werden jährlich 1.000,00 € als fester Bestandteil des städtischen Haushalts für einen Betriebskostenzuschuss eingeplant. Als die Stadt im Frühjahr 2023 Kenntnis davon erhielt, dass die Tafel umziehen muss, wurden die Mittel im April umgehend angewiesen sowie eine Lagermöglichkeit bereitgestellt.

Die neuen Räumlichkeiten (in der ehemaligen Postagentur) bieten der Tafel und ihren Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen und mehr Möglichkeiten. Der Zuschuss der Stadt Hildburghausen i.H.v.1000 € wurde von Frau Gütter dankend entgegengenommen.

Mit „Heimat shoppen“, „Hibu leuchtet“ & dem „Michaelismarkt“ wurde für unsere Bürger*innen und Gäste ein besonderes Wochenende gestaltet. Vielen Dank allen Akteuren, die diese schöne Veranstaltung mit realisiert haben.

Am Feuerlöschteich befindet sich nun eine neue Seniorenbank, die mir durch den Seniorenbeirat offiziell übergeben wurde. Das Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben hat diese Bank gefördert und Sie haben jetzt die Möglichkeit, auf dem Weg in die Innenstadt eine Pause einzulegen.

Das 31. Theresienfest wurde wieder gemeinsam mit der Stadtverwaltung, MoonCircus und dem Festwirt, Herrn Heidinger, perfekt organisiert. Höhepunkt war, wie in jedem Jahr, der große Festumzug am 3. Oktober. Zum Gelingen haben zahlreiche Vereine und Kapellen beigetragen. Mein herzlicher Dank geht an alle Mitwirkende und Verantwortliche, die diesen Umzug ermöglicht und zum Gelingen beigetragen haben. Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle Kathleen Goldschmidt und Jan Wäschenfelder, die wieder in die Rollen von Therese und Ludwig geschlüpft sind und das Prinzenpaar so gut präsentiert haben.