v.l.n.r.: Bürgermeister Markus Weber, Ortsvorsteher Sascha Hoen, DRK-Kreisgeschäftsführer Aljoscha Struck, Auszubildende Lea Meixner, Ministerin a.D. und DRK-Kreisvorsitzende Monika Bachmann, Notfallsanitäter Dirk Knerr, Leiter des Rettungsdienstes Tobias Wolf, Leiter der Rettungswache Marc Vogel, Roman Lauer (Gemeinde Schwalbach), Mike Meyer (Gemeinde Schwalbach)
Am 25. August folgte eine kleine Abordnung der Gemeindeverwaltung der Einladung von Monika Bachmann, Ministerin a.D. und Kreisvorsitzende des DRK-Kreisverbands Saarlouis e.V., zu einem Besuch der Rettungswache Hülzweiler, um sich vor Ort ein Bild zu machen.
Die Rettungswache in Hülzweiler ist inzwischen seit fast 12 Jahren in Betrieb und als sogenannte Nebenwache unverzichtbarer Bestandteil der Rettungs-Infrastruktur des DRK-Kreisverbands Saarlouis, die sich aus den drei Hauptwachen Saarlouis, Dillingen und Lebach, einer weiteren Nebenwache in Rehlingen-Siersburg sowie dem DRK-Katastrophenschutzzentrum Saarwellingen zusammensetzt. Innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Hilfsfrist von 12 Minuten muss von Hülzweiler ein Rettungswagen seinen Einsatzort erreichen – angefahren werden Orte im Landkreis Saarlouis, aber auch Einsätze in benachbarten Kommunen wie Püttlingen, Lebach oder Riegelsberg sind an der Tagesordnung.
DRK-Kreisgeschäftsführer Aljoscha Struck gab einen Ausblick auf den Hausnotruf der Zukunft: Dieser wird seinen Nutzern künftig dank leistungsstärkerer und präziser GPS-Technik und damit verbundener größerer Reichweite mehr Mobilität und Unabhängigkeit vom Zuhause ermöglichen.
Ministerin a.D. und DRK-Kreisvorsitzende Monika Bachmann betonte die Vielfalt der ausgeübten Tätigkeiten innerhalb des DRK und hob besonders das große persönliche Engagement aller Mitarbeiter hervor, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen einbringen: in der Versorgung von Kranken und Verletzten, im sozialen Bereich bei Betreuung, Fahrdiensten, Essenslieferungen und vielem mehr – und das trotz insgesamt stark gestiegener Arbeitsbelastung und, leider, auch zunehmend aggressivem Verhalten mancher Mitbürger gegenüber den Mitarbeitern.
Bürgermeister Markus Weber bedankte sich für die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild über das Wirken des DRK machen zu dürfen und sprach dem DRK seinen Dank dafür aus, dass es sich in den Dienst der Menschen stellt und große soziale Verantwortung übernimmt.