Monatsspruch März 2026
Da weinte Jesus. — Johannes 11, 35
| Sonntag 1. März 2026, Reminizere | |
| 10.00 Uhr | Gemeinderaum Pfarrhaus Kaulsdorf, Gottesdienst zum Abschluss der Bibelwoche mit Heiligem Abendmahl; |
| Pastorin Winter |
| Freitag, 6. März 2026 | |
| 19.00 Uhr | Gemeinderaum Pfarrhaus Eichicht, Weltgebetstag, „Nigeria“ |
| Sonntag 8. März 2026, Okuli | |
| 09.30 Uhr | Kirche Obernitz, Gottesdienst; |
| Pfarrer Zierold |
| 13.30 Uhr | Kirche Breternitz, Gottesdienst; |
| Pfarrer Zierold |
| Mittwoch 11. März 2026 | |
| 19.00 Uhr | Gemeinde Pfarrhaus Eichicht, Filmabend |
| Donnerstag 12. März - Sonntag 15. März 2026 | |
| Konfirmandenfahrt nach Dresden |
| Sonntag 15. März 2026, Laetare | |
| 10.00 Uhr | Kirche Eichicht, Gottesdienst; |
| Pfarrer Zierold |
| 13.30 Uhr | Kirche Fischersdorf, Gottesdienst; |
| Pfarrer Zierold |
| Sonntag 22. März 2026, Judika | |
| 10.00 Uhr | Kirche Reschwitz, Gottesdienst; |
| Pfarrer Zierold |
| 13.30 Uhr | Kirche Hohenwarte, Gottesdienst; |
| Pastorin Winter |
| Sonntag 29. März 2026, Palmsonntag | |
| 09.30 Uhr | Kirche Kaulsdorf, Jubelkonfirmation mit Heiligem Abendmahl sowie den Kirchenchören Eichicht und Kaulsdorf; |
| Pastorin Winter |
Sprechzeit im Pfarramt immer donnerstags 17-19 Uhr.
Unsere Sekretärin Marion Zapf nimmt Ihre Anfragen persönlich oder telefonisch (036733/21531) entgegen.
Der Konfirmandenunterricht ist mittwochs 16.00-16.45 Uhr (außerhalb der Schulferien) im Pfarrhaus Eichicht.
19.00 Uhr Gemeinderaum im Pfarrhaus Eichicht
Nigeria ist mit 230 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Es werden über 250 Ethnien unterschieden und mehr als 500 Sprachen. Der Norden ist muslimisch geprägt, der Süden christlich. Nigeria hat eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.
Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.
In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.
Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit - in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.
Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.
Daneben gibt es gutes Essen und interessante Einblicke in das Land. Auch Männer sind am 6. März zum Weltgebetstag in Eichicht ganz herzlich willkommen.
Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Menschen werden zur Umkehr aufgerufen. Dafür steht das Aschekreuz. Für viele ist die Fastenzeit der Versuch, 40 Tage anders zu leben, um zu spüren, was kostbar ist im Leben; um andere zu unterstützen; um mit der gewonnenen Zeit etwas Sinnvolles zu tun.
Neben Alkohol, Fleisch und Schokolade, werden auch Fernsehen, Internet oder Handy gefastet. Fasten bedeutet auf etwas Liebgewonnenes zu verzichten. Im Christentum haben Fasten und Verzicht immer ein Ziel: Es soll mir, den anderen oder meiner Umwelt dienen.
Nach dem Motto „Wir können auch anders leben!“ werden Wege zu einem guten Leben gesucht. Dafür ist Jesus Christus ein gutes Vorbild. Er hat immer den Menschen vor sich gesehen, frei von allen gesellschaftlichen und moralischen Vorstellungen seiner Zeit.
Die Fastenzeit wird auch Passionszeit genannt. Darin steckt das Wort „Leiden“. Im Kirchenjahr gehen wir auf Ostern zu, indem wir uns an die Leidensgeschichte Jesu bis zu seiner Kreuzigung an Karfreitag erinnern. Es ist eine stille Zeit, die uns bewusst macht, dass das Leben schwere Momente und Zeiten kennt, in denen uns Gott nicht allein lässt, sondern auf unseren Wegen begleitet.