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Kahlaer Nachrichten
Ausgabe 10/2026
Vereine und Verbände
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Sportanglerverein Kahla e.V. 1924

 

Der Hilferuf der Stadtverwaltung Kahla und wie die Sportfreunde des Vereines gemeinsam mit Mitarbeitern des Bauhof Kahla an die Lösung des Problems herangingen

 

 Betrachten wir heute den „Gries“ in Kahla so ist er das wieder, was er einst war, Naherholungsziel in unserer Stadt. Die älteren werden sich wohl noch daran erinnern können das einst der „Gries“ auch der Festplatz der Stadt war.

Der „Gries“ heute, dankend angenommen von den jungen Fahrradbegeisterten, welche mit ihren Rädern die Bike- Bahn herunterfahren, den Wasserwanderern welche an der Anlegestelle Rasten, dabei sogar ihr Picknick machen. Ja selbst die Kleineren Kinder sieht man mit Muttis und Omas begeistert auf dem Spielplatz ausgelassen Herumtollen. Dies hat wohl seinen Ursprung im Wollen der damaligen Bürgermeisterin Frau Claudia Nissen- Roth, den Gries als solches Wiederzubeleben!

Durch das Bauamt und Behörden wurde 2017 festgestellt das seitens des Baumwuchses, der in die Jahre gekommenen Gehölze, eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung bestand.

Nun ja, das letzte Mal das der Baumbestand auf dem Gries durch die Sportfreunde des Kahlaer Sportanglervereines durch mehrere Wochenendarbeiten von schadhaften bzw. kranken Bäumen und herabhängenden Ästen gesäubert wurde war Ende der 1980 -iger. Entsprechend war 2017 diesbezüglich Handlungsbedarf, zwingende Voraussetzung zur gefahrlosen Nutzung des Gries als Naherholungsgebiet für die Kahlaer Bevölkerung.

Diese Aufgabe war für den Bauhof allein eine zu große Maßnahme, nicht gerade kleine Bäume mussten fachgerecht und ohne Gefahr gefällt werden, entsprechend so das selbst durch am Boden liegende Äste keine Gefahr für die Bevölkerung blieb.

Seit Bestehen des Sportanglervereines Kahla bestand stets eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, ein kurzer Draht zum Bürgermeister. Folgerichtig wendete sich unsere Bürgermeisterin an den Vorstand des Vereines, wissend das im Verein Sportfreunde für solche Arbeiten befähigt sind, nicht nur im Umgang mit Kettensägen, sondern darüber hinaus, um die anstehenden Arbeiten auszuführen.

Seit 1924, dem Gründungsjahr des Vereines, übernahmen die Mitglieder des Vereines im Rahmen ihres Hege- und Pflegeplanes, in Erfüllung der Pachtverträge mit der Stadtverwaltung, solch Arbeiten nicht nur an den Gewässern in Kahla. Darüber habe ich ebenfalls in zurückliegenden Ausgaben der „Kahlaer Nachrichten“ berichtet.

 

 

Bürgermeisterin Claudia Nissen - Roth organisierte gemeinsam mit dem Vorstand des Sportanglervereines sowie dem Bauhof der Stadt die erforderlichen Arbeiten.

Schauen wir uns den Gries heute an, die Begeisterung all jener welche diesen angenommen haben und nutzen, so hat sich all die Mühe gelohnt.

Jeder welcher ein Spaziergang auf dem „Gries“ macht, kann sich vom Ergebnis der Bemühungen bis Dato, einen Ort der Naherholung zu schaffen, überzeugen.

Dabei nicht vergessend, die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Kahla sorgen stets dafür, dass der „Gries“ selbst für die Kleinsten ein Ort des Spielens sowie sportlicher Begeisterung ist und bleibt. Nicht zuletzt der Stadtverwaltung von Kahla, für das was auf dem „Gries“ geschaffen wurde sollte man mal Danke dafür sagen!

Jedoch immer wieder, es ist hierbei nicht nur der Müll, welcher durch die „Saale“ oder „Mühllache“ an die Ufer geschwemmt wird, immer wieder gibt es Mitmenschen welche bewusst oder "unbewusst" ihren Müll nicht nur am Saaleufer, selbst am Rande der Wege verlaufend neben den Gewässern ablegen, um sich dessen zu entledigen. Gartenabfälle, Haushaltsmüll, Autoreifen, bis hin zu Elektrogeräten und Altkleidern werden, statt entsprechend zu entsorgen, einfach „abgelegt“.

Dabei ist die richtige Entsorgung oftmals einfacher, durch angemeldete Grobmüllentsorgung direkt vor der Haustür bzw. der Abnahmestelle in Kahla, ohne die Gefahr bei illegaler Entledigung erwischt zu werden, was ein Ordnungsgeld nach sich zieht.

Niemand möchte das ein anderer vor seiner Haustür oder dem privaten Grundstück Müll ablegt, manch einer „sieht nicht hin“, so er sieht das Unrat in der Natur entsorgt wird.

Hier sind wir alle gefragt, ist doch die Umwelt und Natur unser aller, zur Freude und Erholung.

Nicht nur ein Sprichwort:

„Wie die Alten Sungen so Zwitschern schon die Jungen!“.

 

 

Es ist schon eine ewige Tradition das auch die Jugendgruppe, in jenen Jahren mit dem Jugendleiter Sportfreund Jürgen Steiner, immer wieder mehrere Aktivitäten im Jahr zur Bereinigung unserer Gewässer - und Uferzonen organisierten und durchführten, sie die Bemühungen ihrer erwachsenen Sportfreunde unterstützten und von ihnen bei ihren Maßnahmen Unterstützung erhalten, dabei Lernen das Umwelt- und Naturschutz halt auch Beitragen heißt.

Eine der ersten Maßnahmen der jungen Sportfreunde im Jahr 2017 fand am 8. April statt. 14 Jugendliche, unterstützt von erwachsenen Sportfreunden sah man in den frühen Morgenstunden, mit Säcken und Werkzeugen, den Verunreinigungen zu Leibe rückend.

Allein von der Kompostieranlage bis zur Kläranlage wurde der Wanderweg sowie das Saaleufer vom Müll bereinigt, in den Weg ragende Hindernisse entfernt.

Im Verlaufe dieser Aktivität wurden 11 große Plastesäcke an Müll gesammelt. Diese Maßnahme erfolgte in langjähriger bewährter Zusammenarbeit mit dem Bauhof unserer Stadt, welcher den Müll abholt und fachgerecht entsorgt. Hierfür auf diesem Wege nochmals ein Dankeschön!

Dennoch und immer wieder, ein jeder kann seinen Beitrag erbringen das unsere Stadt unsere Heimat ist, in welcher wir uns wohlfühlen, so als wäre es unser privates Grundstück, unser Zuhause.

Mal ehrlich, wie sorglos mitunter mancher ist zeigt der Gang durch unsere Straßen.

Ja, auch wenn es nicht gefällt, nehmen wir nur die Gehwege und deren Verunreinigungen durch achtlos Weggeworfene „Kippen“ hier in Kahla. Nicht nur der Anblick ist nicht so wie der eigene Garten oder vor der Wohnungstür derer welche sie Gedankenlos weggeworfen.

Wie sähen unsere Straßen und Gehwege aus, wenn der Mitarbeiter des Ordnungsamtes jeden Rauchenden auf der Straße fragte, wie er seine Kippe entsorge, ggf. bei nichtvorhandensein einer Umweltgerechten Entsorgung, wie Mitnahme nach Hause in einem geeigneten Behälter, ein Ordnungsgeld aufruft - so wie bereits in vielen Städten bereits praktiziert wird.

Den Hundefreund nach einem „Beutel“ fragend für die Notdurft seines Lieblings, nicht jener Zusehend wie sein Liebling an Fassaden oder Gehwegen etc. seine Spuren hinterlässt, selbst nicht wollend das dies vor der eigenen Wohnung geschieht …

Aber das ist eine andere Geschichte!

Achten wir gemeinsam darauf das unsere Stadt, unsere Heimatstadt Kahla, nicht nur im Jubiläumsjahr der Erwähnung der Stadt vor 1150 Jahren, unser sauberes und schönes zuhause ist.

Bleiben Sie interessiert!

Dieter Melzer, sen.

P/Ö