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Rhöner Nachrichten
Ausgabe 6/2023
Gemeinde Oberweid
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Ortsdurchfahrt Oberweid ist fertig ausgebaut

Liebe Oberweider, es ist geschafft...

In Oberweid konnte im Juni zum Backhausfest die grundhaft ausgebaute Ortsdurchfahrt mit dem symbolischen Bandschnitt übergeben werden. Damit hat die 500-Einwohner-Gemeinde eine zeitgemäße und moderne Infrastruktur, verbunden mit einem Mehr an Lebensqualität, bekommen.

2016 begannen die Planungen, 2019 rollten die Fahrzeuge der bauausführenden Firma Strabag AG mit Sitz in Ritschenhausen an. Als Gemeinschaftsmaßnahme von Gemeinde, Wasser- und Abwasserzweckverband Bad Salzungen (WVS) sowie dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen wurde an fünf aufeinanderfolgenden Jahren (2019, 2020, 2021, 2022, 2023) gebaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Gut fünf Millionen Euro stecken in Abwasser- und Regenwasserkanal, Trinkwasserleitung, Gehwegen, Borden und Fahrbahn auf rund 1,3 Kilometern Länge. Viele Vorbehalte seitens der Anwohner mussten ausgeräumt werden, mit dem Erreichten sind die Allermeisten zufrieden. Ebenso haben die meisten Oberweider alle Einschränkungen während der Bauzeit klaglos hingenommen, für andere bedeutete dies Herausforderungen, die dennoch letztlich irgendwie überstanden wurden.

Zur Besichtigung mit nachfolgendem Backhausfest am 23. Juni fanden sich zahlreiche Ehrengäste ein: Landrätin Peggy Greiser, die Landtagsabgeordneten Janine Merz und Michael Heym, Kreistagsmitglieder, VG-Chef Erik Thürmer, WVS Werkleiter Heiko Pagel und Gerald Füber, Vertreter der beiden Planungsbüros Oppermann und IGS, Mitarbeiter der Verwaltung der VG Hohe Rhön sowie Mitarbeiter der Strabag mit Bauleiter Kevin Frölich. Selbst im MDR-Fernsehen, im Rhönkanal und im Meininger Tageblatt wurde von diesem Ereignis berichtet. Zum Bandschnitt und Grußworten stand zudem ein bisher an der Ortsdurchfahrt angebrachtes Straßenschild mit der Aufschrift „Straßenschäden“ bei mir als Moderator der Veranstaltung im Fokus – es wird nun nicht länger dort benötigt. An anderer Stelle im Dorf hat es aber sicher weiter seine Berechtigung. Mit 30 Zwiebelkuchen, dazu Bier aus der Rhönbrauerei Kaltennordheim wurde bis in den späten Abend hinein weitergefeiert.

Und es geht weiter im Ort: Der Glasfaserausbau steht unmittelbar bevor, noch in diesem Jahr soll der Spatenstich zum Bau der Kläranlage für die gesamte Ortslage erfolgen.

Ein persönliches Schlusswort meinerseits: Ich danke allen, die mich unterstützt haben, dieses Projekt durchzuziehen, den Partnern WVS und Landkreis, dem Land Thüringen als Fördermittelgeber, der Verwaltung für die oft langwierige Zuarbeit sowie dem Gemeinderat für dessen Engagement. Und allen Einwohnern, die trotz mancher Zweifel zu Beginn das Projekt dann doch für gut befanden und deren Umsetzung beförderten. Keiner musste zum Glück auch nur einen Cent Ausbaubeiträge zahlen – insofern sollten wir den jetzigen Zustand möglichst lange erhalten, die Gehwege und Dorfplätze nur als solche nutzen und Straßen wie Nebenanlagen pflegen und sauber halten. Dafür schon jetzt auch dafür ein Dankeschön.

Euer Bürgermeister