Über die Drehleiter der Heyeröder Feuerwehr bringt ein Löschtrupp den Brand unter Kontrolle.
Landgemeinde-Bürgermeister Andreas Henning (rechts) dankt den Einsatzkräften für ihre schnelle Hilfe.
Von Reiner Schmalzl
Heyerode. Der Brand einer Scheune in Heyerode löste am 9. April einen Großeinsatz der Südeichsfelder Feuerwehren aus. Gegen 13 Uhr war in dem freistehenden Scheunengebäude in der oberen Hauptstraße aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Heyerode, Diedorf, Wendehausen und Hallungen konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser sowie auf weitere Nebengebäude in der Nachbarschaft verhindern.
„Ein gut koordinierter Einsatz unserer Feuerwehren, die eine weitaus schlimmere Katastrophe abwenden konnten", sagte Bürgermeister Andreas Henning vor Ort gegenüber unserer Zeitung. Dies sei das vorrangige Anliegen gewesen, auch wenn die Scheune am Ende nicht mehr zu retten war und vollständig niederbrannte. Henning lobte das Vorgehen der Löschkräfte, die binnen kurzer Zeit und dies mitten in der Woche mit mehreren Einsatztrupps und der Drehleiter zum Katastrophenort geeilt waren. Ausreichend Löschwasser wurde aus verschiedenen Hydranten sowie aus dem in der Nähe befindlichen alten Trinkwasser-Hochbehälter in der Friedrichstraße bezogen. Nach weniger als einer Stunde war der Brand unter Kontrolle und gelöscht.
Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Angaben zur Schadenshöhe konnten Feuerwehr und Polizei noch nicht machen. Sie dürfte aber im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.