Dienstag, 18. Juni 2024, 19.00 Uhr im Cusanus-Haus
Wortwechsel im Cusanus-Haus
Der Tod wird im menschlichen Leben als Selbstverständlichkeit akzeptiert und so auch behandelt. Anders verhält es sich mit dem Sterben. Gerade über den Ablauf und die Gestaltung des Vorgangs gehen die Meinungen weit auseinander. In der heutigen Zeit rückt der Begriff des „selbstbestimmten Sterbens“ mehr in den Vordergrund. In der christlichen Sterbe- oder Hospizhilfe tritt man in besonderer Weise für ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis zuletzt ein und will den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern. Man ist sich im Klaren, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase besondere Unterstützung und Hilfe bedürfen. Doch selbstbestimmtes Sterben, was ist darunter zu verstehen und wie kann das ‚Sterben dürfen‘ ethisch und rechtlich zu sehen sein? Dieses Thema versucht der erfahrene Palliativ-Mediziner heute zu beleuchten.
Referent: San. Rat Dr.med. Dietrich Wördehoff, Saarbrücken