Sicherheit geht vor, heißt es und so wurden in den letzten 2 Jahren die sicherheitsrelevanten Einrichtungen der Waldgenossenschaft in Ordnung gebracht. Wegeinstandsetzung, Wanderweg und Informationstafel rundeten im August diese Aktivitäten ab.
Wer in letzter Zeit im Wald rund um Heuthen unterwegs war, dem sind sicher schon ein paar Veränderungen aufgefallen.
Die Schrankenanlagen an den Waldeingängen verstecken sich nicht mehr hinter Gestrüpp und funktionieren wieder. Diese sind besonders beim Holzeinschlag, bei umgestürzten Bäumen auf den Wegen (die natürlich umgehend durch die Waldgenossenschaft beseitigt werden) aber auch bei „Gefahr im Verzug“ durch trockene Äste oder Sturmschäden wichtig und werden dann geschlossen.
An den relevanten Eingängen sind zusätzlich Schilder von Thüringenforst ergänzt worden, die auf die Gefahren, z.B. durch Windbruch, hinweisen.
In Kooperation mit Anliegern, der Gemeinde Heuthen und der Agrargesellschaft sind relevante Wirtschaftswege überarbeitet worden.
Dabei wurden 2,5 km per Grader abgezogen und ca. 800 m komplett neu aufgeschottert.
Damit konnte eine große Verbesserung bei Holz- und Agrartransporten aber auch für Wanderer, Radfahrer und natürlich die Anlieger erreicht werden.
Beim Rückbau von ca. 2,2 km Wildgatter im Bereich der 3 Schonungen im Waldbereich Hörner wurde zusätzlich der Wanderweg reaktiviert und so ein potenzielles Risiko für die Besucher des „Märzenbecherwaldes“ und für die Freunde des frischen Bärlauchs entschärft. Niemand muss mehr auf der Wachstedter Straße im Kurvenbereich herumlaufen und sich und andere gefährden.
Für den 200 m langen, idyllischen Wanderweg darf eine gute Beschilderung natürlich nicht fehlen.
Wer genau hinschaut, dem ist sicher ein weiter positiver Nebeneffekt aufgefallen. Der „Rundwanderweg Heuthen“ ist wieder ein Stück länger, denn die Waldbereiche Hörner und Stämmen sind nun per Wanderweg verbunden.
Die ganzen Aktivitäten konnten im August mit der Errichtung einer neuen Schautafel am Radweg abgeschlossen werden. Diese ist ein Gemeinschaftsprojekt der Waldgenossenschaft und dem Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal.
Am Rastpunkt mit der neuen Waldschänke, die im Frühjahr durch die Gemeinde Heuthen aufgestellt werden konnte, ist nun zusätzlich für Information gesorgt.
Unsere schöne Region aber auch Totholz im Wald und seine Rolle im Ökosystem kann bei einer kurzen Pause an der Wasserscheide Weser/ Elbe in den Blick genommen werden.
Da bei der Verkehrssicherung Anfang 2025 mächtige, trockene Buchen gefällt werden mussten, gibt es perfektes Totholz-Anschauungsmaterial. Totholz ist Holz, welches im Wald bleibt und trotzdem nützlich ist.
Nutz-, Schutz-, und Erholungsfunktion. Das macht den Wald aus!
Bei allen 3 Aspekten ging es also wieder ein paar Schritte voran.
Dinge konnten erhalten und weiter verbessern werden, die von den Vorgängern, teilweise unter schwierigsten Bedingungen, geschaffen wurden.
Wie immer haben Ideen, Tatkraft und gute Gemeinschaft zum Erfolg geführt. Es bleibt zu hoffen, dass die Anlagen und Wege lange Ihren Dienst tun.
Zum Schluss noch ein herzlicher Dank allen Helfern, Firmen und gerade auch den Genossenschaftsmitgliedern für das Anpacken sowie die finanzielle Unterstützung aus dem Dorf!
Text / Bilder: Waldgenossenschaft
„Waldinteressenten Heuthen“