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Amtsblatt der Landgemeinde Georgenthal
Ausgabe 2/2026
Nichtamtlicher Teil
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wenn ich diese Zeilen schreibe, ist der erste Monat des Jahres schon wieder Geschichte. Und nachdem die Weihnachtsdekorationen abgebaut worden sind und die letzten Schokoweihnachtsmänner mit roten Rabattschildern im Supermarkt stehen, wird so langsam das Sortiment auf Ostern umgestellt.

Doch bevor der Frühling Einzug halten kann, hat uns seit langem einmal wieder der Winter fest im Griff. So lange und so viel Schnee gab es schon lange nicht mehr. Das stellt natürlich alle vor große Herausforderungen. Der Winterdienst war im Dauereinsatz und auch die Hausbewohner hatten viel zu tun, um ihrer Räumpflicht nachzukommen. Und genau hier kommt es auch immer wieder zu Reibungspunkten, wenn man mühsam per Hand seine Einfahrt frei gekämpft hat und dann der Winterdienst alles zuschüttet.

Ich selbst wohne an der Hauptstraße und darf mich dort regelmäßig über die Schneemassen der großen Räumfahrzeuge freuen. Die Müllabfuhr fährt nur unregelmäßig, bei frischem Schnee hilft das Streuen nicht viel, der Split wiederum wird schnell wieder breit gefahren und Salz ist nicht überall laut Satzung erlaubt und bringt bei bestimmten Temperaturen nicht viel. Stand heute (2. Februar) haben wir schon rund 40 Tonnen Split ausgefahren - das entspricht ca. 40 Fußballfeldern. Und all das muss im Frühjahr dann auch wieder eingesammelt werden…

So schön die weiße Pracht auch ist, so viel Ärger bereitet sie uns auch. Daher bin ich ehrlich: Ich freue mich persönlich sehr auf den Frühling!

Aktuell sind wir kurz davor, den Haushalt für das Jahr 2026 zu beschließen. Das vorausgegangene Jahr hat uns zum Ende schwer zu schaffen gemacht, da uns rund 1 Millionen Euro an Einnahmen gefehlt haben. Um das zu kompensieren, mussten wir einige Abstriche machen und leider auch einige geplante Projekte aussetzen. Damit stand natürlich auch die Aufstellung des neuen Plans unter keinem guten Stern. Wir haben es dennoch geschafft, das Haushaltsvolumen durch Einsparungen auf einem gleichen Niveau zu halten. Das war, gerade im Hinblick auf die allseits steigenden Kosten, keine leichte Aufgabe.

Der neue Haushalt wird wieder viele Investitionen vorsehen und diese ohne Aufnahme von Krediten. Seit meinem Amtsantritt haben wir nunmehr fast 1 Millionen Euro an Schulden abgebaut. Ein Ziel was ich gerne auch zukünftig weiterverfolgen möchte. Das große Ziel ist eine schuldenfreie Kommune. Ein Ziel das wir nur gemeinsam erreichen können.

Ich hoffe wir lesen uns an dieser Stelle in der nächsten Ausgabe wieder.

Herzlichst

Florian Hofmann