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Frankenblick Bote
Ausgabe 12/2024
Mitteilungen
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Mitteilungen

wir haben in den letzten Wochen und Monaten vermehrt Nachrichten und Unterstützungsgesuche von privaten Tierschutzhelfern und -helferinnen sowie der Katzenhilfe erhalten.

Diese kümmern sich vorwiegend um herrenlose Katzen, verpflegen diese auf eigene Kosten und sorgen dafür, dass die Tiere medizinisch versorgt und kastriert werden, eine Vermehrung zu verhindern. Von diesen Futterstellen gibt es aktuell zwei im Gemeindegebiet der Gemeinde Frankenblick. Auch Privatpersonen sorgen teilweise umfangreich für herrenlose, verwilderte Katzen.

Unabhängig vom hohen privaten Kosten- und Zeitaufwand der Helfer stehen diese auch vor der Herausforderung, die Katzen so vertraut wie möglich mit der Futterstelle zu machen, dass jene mit Lebendfallen eingefangen können, um sie anschließend tiermedizinisch versorgen zu lassen. Neben einer Gesundheitskontrolle wird die Kastration durchgeführt; anschließend können die Tiere in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden.

Leider ist es so, dass auch diese Katzen teilweise einst zahme Haustiere waren, aus welchem sie entweder entlaufen sind oder ausgesetzt wurden. Finden sie nicht rechtzeitig ein neues Zuhause, verwildern sie im Laufe der Zeit. Die Nachkommen dieser verwilderten Hauskatzen werden wild geboren und wachsen ohne jeglichen Kontakt zu Menschen auf.

Nach Auskunft des Tierheimes als auch der Tiernotrettung gelten diese Streunerkatzen als unvermittelbar, da sie nicht mehr an den Menschen gewöhnt sind oder noch nie waren. Die einzige Möglichkeit, einer weiteren Vermehrung der freilebenden Katzen zu unterbinden, sei hierbei die Kastration und die Rückführung in die „Wildnis“.

Die weitere Unterstützung der Tiere besteht im Zufüttern und evtl. der Bereitstellung eines trockenen und warmen Unterschlupfes in der Winterzeit. Solche können sein: Scheunen, Schuppen, Keller oder einem Katzenhaus im Garten, wo sie jederzeit ein- und ausgehen können, ohne eingesperrt zu sein. Auch die Bereitstellung von Decken und Kissen an trockenen Orten am Haus ist hilfreich.

Seit teilweise vielen Jahren kümmern sich die Personen der Futterstellen fürsorglich um die freilebenden Katzen im Gemeindegebiet. Hilfe und Unterstützung wird hier immer gebraucht. Sei es in Form von Futterspenden, finanzieller Unterstützung als auch Fahrdienste zum Tierarzt und wieder zurück. Setzen Sie sich gern telefonisch oder auch per E-Mail mit der Gemeinde in Verbindung, wir stellten den Kontakt her.

Wenn Sie die Arbeit der Personen in den Futterstellen gern finanziell unterstützen möchten, können Sie Ihren Beitrag auf eines der Konten der Gemeinde Frankenblick,

DKB Suhl,

IBAN: DE78 1203 0000 0001 1209 22, BIC: BYLADEM1001

oder

Sparkasse Sonneberg,

IBAN: DE10 8405 4722 0380 0918 87, BIC: HELADEF1SON,

unter dem Verwendungszweck „Spende Katzen“ überweisen.

Bei Spenden bis 300 Euro gilt der Kontoauszug als Zuwendungs-bestätigung. Weitergehende Zuwendungsbestätigungen werden auf Anfrage unter der E-Mail kasse@gemeindefrankenblick.de erstellt.

Die Aufgabe der Gemeindeverwaltung besteht darin, die anfallenden Tierarztrechnungen zu begleichen, Fördermittel zu beantragen und die Helfenden mit Lebendfallen und Chiplesegeräten zu versorgen, damit die bereits kastrierten Katzen erkannt werden können.

Zu guter Letzt appellieren wir an alle Katzenliebhaber und -besitzer von Freigängerkatzen, diese kastrieren zu lassen, um eine ungewollte und unkontrollierte Vermehrung im Gemeindegebiet zu verhindern.

Bei Fragen oder Anregungen kommen Sie gern auf uns zu.

Ihr Ordnungsamt