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Frankenblick Bote
Ausgabe 2/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
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Nachrichten aus dem Rathaus

die Ankunft und Verortung eines großen Tanklöschfahrzeuges in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Süd wird den Effeldern kaum verborgen geblieben sein. Allen anderen möchte ich das Titelfoto der aktuellen Ausgabe des Amtsblattes gerne erläutern.

Im Jahre 2024 ist der „Neubau der Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für Fahrzeuge des Brand- und Katastrophenschutzes“ abgeschlossen und Einweihung gefeiert worden. Für die Gemeinde war es eine hohe aber dringend erforderliche Investition, dem Löschzug Süd ein zeitgemäßes Gerätehaus zur Verfügung zu stellen. Und man hat sich bereits in den vielen „Planungsjahren“ zuvor überlegt, welche Dimensionen die Garage haben sollte und könnte. Mit den Fördermittelgeber sind unzählige Verhandlungen mit jeweils unterschiedlichen Festlegungen geführt worden.

Letztendlich ist ein Gebäude errichtet worden, welches gut Platz für drei Fahrzeuge bietet. Und dies u.a., weil der Landkreis Sonneberg die Förderung unterstützte und die Aussicht bot, Fahrzeuge des überörtlichen Brandschutzes bzw. für den Katastrophenschutz einzustellen. Dies bedeutet nicht, dass uns, der Gemeinde Frankenblick, diese Fahrzeuge geschenkt werden oder bedingungslos auch für den örtlichen Brandschutz zur Verfügung gestellt werden. Die zwei Fahrzeuge sind Teil einer „Fahrzeug- und Ausrüstungsflotte“, die in Brand- und Katastrophenfällen immer bereit stehen muss.

Das bedeutet, dass die neuen roten Fahrzeuge nicht nur „ausgestellt und gepflegt“ werden, sondern bei Alarmierung die Mannschaft aufsitzen und mit durchaus auch überörtlichen Zielen, sprich zu deutschlandweiten Einsatzorten, ausrücken muss. So sind wir einerseits sehr stolz, dass wir über eine so schlagkräftige, gut ausgebildete Truppe verfügen, die diese Aufgaben gewährleistet und die ein Grund dafür war, dass uns die Fahrzeuge anvertraut worden sind. Die Technik kommt auch uns Frankenblicklern zugute. So steht nun, zentral gelegen, ein Tanklöschfahrzeug mit genügend Löschwasser für einen Erstangriff bereit.

Andrerseits haben wir in der Feuerwehr Frankenblick große Verantwortung übernommen. Ich werde nicht müde, zu erwähnen, dass unsere Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr freiwilligen Dienst tun und ein sehr verantwortungsvolles und zeitaufwändiges „Hobby“ ausüben. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Allen, die dazu beitragen, dass wir von uns behaupten können, im Brand- und Katastrophenfall gut vorbereitet zu sein, also sowohl bei den Akteuren vor Ort als auch bei den zuständigen Mitarbeitern des Landkreises Sonneberg. Diese ließen es sich dann auch nicht nehmen, das „GTLF“ auf seiner Fahrt vom Abholort Nobitz im Altenburger Land zum Stationierungsort Frankenblick am 28.01.2026 zu begleiten. (neben unseren Kameraden auf dem Foto mit abgebildet: Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein und sein Stellvertreter KBM Florian Eichhorn)

Drei Kameraden des Löschzuges Süd, die die Befähigung besitzen, ein solches Fahrzeug zu fahren: Patrick Höhn, Philipp Major und Ralf Ziehn, hatten die Aufgabe der Überführung übernommen und das Fahrzeug sicher in die neue Heimat verbracht.

Der Ankunft ist selbstverständlich entgegengefiebert worden und so war fast die gesamte Mannschaft angetreten, um das Fahrzeug bei seiner ersten Einfahrt in die Garage zu beobachten. Ich gebe mit einem Augenzwinkern zu, zeitgleich nicht ohne ein wenig Spannung in der Gemeinderatssitzung gesessen zu haben, ob es denn auch wirklich „reinpasst“, das große Auto.

Es passt! Und unsere drei Stellplätze sind plangemäß besetzt. Die nächsten Ziele sind bereits anvisiert. So soll nun die Ausrüstung der Wasserwehr vorangetrieben werden. Das FW-Fahrzeug, welches seinen Platz im „Alten Weg“ räumen musste, soll umgerüstet werden und als erstes Einsatzfahrzeug für den Hochwasser- / Überschwemmungsfall den Kräften zur Verfügung stehen. Diese müssen satzungsgemäß übrigens nicht unbedingt Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr sein.

Für den sogenannten Wasserwehrdienst kann sich jeder interessierte Bürger, jede Bürgerin bereit erklären. Gerne erteilen wir in der Gemeindeverwaltung dazu Auskunft.

Abschließend möchte ich noch auf eine Veranstaltung im Kulturhaus Effelder hinweisen. Sie wird separat im Amtsblatt beschrieben und ich würde mich freuen, wenn die Veranstalter und Akteure viele Besucherinnen und Besucher begrüßen könnten.

Mit besten Grüßen aus dem Rathaus verbleibe ich

Ute Müller-Gothe

Bürgermeisterin