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Frankenblick Bote
Ausgabe 4/2026
Senioren
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Ostern macht alles neu

Sozusagen eine doppelte Premiere gab’s am vergangenen Mittwoch im Kulturhaus Effelder.

Nachdem die Senioren aus der Gemeinde Frankenblick bereits im letzten Jahr dort zu einem gemütlichen Beisammensein in der Vorweihnachtszeit zusammenkamen, waren nun alle erneut eingeladen. Diesmal allerdings, um sich bei Kaffee und Kuchen ausgiebig auf das kommende Osterfest einzustimmen. Die Premiere eines solchen geselligen Nachmittags wenige Tage vor der Karwoche wurde durch Frankenblicks Bürgermeisterin Ute Müller-Gothe gemeinsam mit der neuen AGATHE-Beraterin des gleichnamigen Seniorenprogramms, Alexandra Kellner, organisiert.

Ab 15 Uhr trudelten die ersten Gäste ein; insgesamt hatten circa 34 Senioren ihr Kommen zugesagt, darunter Seniorenverbände, wie beispielsweise die drei AWO-Ortsvereine von Effelder, Rauenstein und Mengersgereuth-Hämmern, der Rentnertreff Grümpen sowie die Landsenioren.

Darüber hinaus fanden sich ebenso einige Eltern und Geschwisterkinder im Kulturhaus in der Schlossgasse ein: Denn, wie erwähnt, gab es an diesem Nachmittag noch eine zweite Premiere.

Der Grundschulchor Rauenstein, bestehend sowohl aus Chorkindern des Schulteils Rauenstein als auch der Staatlichen Gemeinschaftsschule Schalkau, führte zum allerersten Mal sein neues Stück auf. Dieser besondere Beitrag war natürlich thematisch abgestimmt auf die kommenden Feiertage. Mit dem Kindermusical „Das Osterfest“ von der Liedermacherin Ute Rink hätten sich die kleinen Darsteller und ihre verantwortliche Lehrerin Katharina Schwesinger keinen passenderen Beitrag als Programmhöhepunkt aussuchen können.

 

 

 

Wo es doch sonst nur zu einem anderen wichtigen, christlichen Fest, nämlich Weihnachten, Aufführungen wie Krippenspiele oder Musicals gibt, war dieses Stück eine willkommene Neuheit. Der Auftritt begann mit einer Ostereiersuche am Ostermorgen. Anstatt bunter Eier und Nester fanden die Kinder allerdings einen leeren Kokon. Die Raupe darin hatte sich in einen Schmetterling verwandelt, den sie später auch noch entdeckten. Als Sinnbild für den Tod und schließlich für die Auferstehung Jesu führte sie diese Parallele auf eine Reise: In kleinen, spielerischen Szenen und mit verschiedenen Liedern nahmen die Chorsänger dabei ihr Publikum mit in die Vergangenheit. In ungefähr 20 Minuten zeigten sie die Erlebnisse Jesu vom Einzug in Jerusalem am Palmsonntag bis hin zur Auferstehung am Ostersonntag.

Das große Finale ihrer Aufführung läuteten die Schüler mit Liedzeilen wie „Jesus lebt, Halleluja!“ oder „Ein neuer Tag erwacht, besiegt ist die Todesmacht.“ ein. Nachdem sie entsprechend dem Motto „Ostern macht alles neu“ vom vorübergegangenen Winter und läutenden Osterglocken gesungen hatten, belohnten sie alle Zuhörer mit gebührendem Applaus.

Als kleine Überraschung gab es dann von der Bürgermeisterin Müller-Gothe noch ein vorzeitiges, schokoladiges Ostergeschenk.

Das Fazit des Nachmittags lautete: Immer wieder gerne!

Außerdem konnte spätestens danach die kunterbunte, fröhliche Oster- und Frühlingszeit beginnen.

Milena Mann