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Frankenblick Bote
Ausgabe 5/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
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Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,

v.l.n.r.: Gemeindebrandmeister Rene Schwendemann, Christian Walther (vorne), Lukas Dörr, Annalena Weiß, Gerd Ksionzek, Bürgermeisterin Ute Müller-Gothe, Marie und Nelly Kahlert, Tobias Hamberger, Wehrführer Ronny Leuthäuser, stellvertr. Gemeindebrandmeister Philipp Major, Wehrführer Torsten Hamberger

auf dem im Text eingefügten Gruppenfoto, welches anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung im Kulturhaus Effelder gemacht worden ist, sind Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr abgebildet. Vor Eintritt in die Sitzung sind nämlich Auszeichnungen, Beförderungen und Berufungen von Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Frankenblick vorgenommen worden.

 

 

So erhielten die neu gewählten stellvertretenden Wehrführer der Löschzüge Ost und West, Herr Gerd Ksionzek und Herr Tobias Hamberger ihre Berufungsurkunden. Das verantwortungsvolle Amt hatten die beiden Kameraden bereits mit dem Tag der Wahl übernommen, doch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, Ihnen auf einem etwas „größerem Podium“ und in Anwesenheit des Gemeindebrandmeisters, dessen Stellvertreters sowie der drei Wehrführer ihre Urkunden zu überreichen. Neben Berufungsurkunden und dem kleinen Präsent gab es auch neue Schulterstücke für die Kameraden Lukas Dörr und Tobias Hamberger, welche zu Löschmeistern der Freiwilligen Feuerwehr berufen worden sind.

Zu Gruppenführern durften wir gleich drei Kameraden berufen, Lukas Dörr, Tobias Hamberger und Christian Walther. Mit diesem Amt übernehmen diese Kameraden dann auch eine große Verantwortung für ihre Kameradinnen und Kameraden und natürlich auch und vor allen Dingen bei der Ausbildung und während der Einsatzgeschehen. Die Kameradinnen Marie und Nelly Kahlert sind zu Feuerwehrfrauen befördert worden und Kameradin Annalena Weiß ist für 10 jährige aktive Mitgliedschaft in der FFW (nach)ausgezeichnet worden.

Eine Urkunde erhielt auch Herr Wolfgang Scheler aus Rauenstein. Diese dient jedoch nicht einer Berufung in ein Amt, sondern der Abberufung als Wanderwegewart der Gemeinde Frankenblick. Wolfgang hat die Aufgaben nach vielen Jahren der pflichtbewussten Erfüllung dieses Ehrenamtes an die jüngere Generation abgegeben und ich möchte es nicht versäumen, ihm auch an dieser Stelle nochmal meinen herzlichsten Dank für die geleistet Arbeit auszusprechen.

Trost ist, dass er sich nunmehr zwar nicht mehr in „offizieller Funktion“ unseren Wanderwegen widmet, jedoch als Rauensteiner Heinzelmann weiterhin auch mit der Verschönerung und der Erhaltung von Anlagen des Wanderwegenetzes beschäftigt bleibt. So war es zwar ein Abschied, der im Rahmen der Gemeinderatssitzung beurkundet worden ist, doch wird es sicherlich weiterhin vielseitige Begegnungsmöglichkeiten geben. Wolfgang ist als ehemaliger und langjähriger Gemeinderat seinem Heimatort gesellschaftlich sehr verbunden, bringt sich mit Ideen und Ratschlägen, aber auch Kritik aktiv in das Geschehen in unserer Heimatgemeinde ein.

 

 

So sind wir uns denn auch am 17.05.2026 anlässlich der Ausstellung des Kunstmalers Gerhard Renner im „Neuen Schloß Rauenstein“ begegnet. Als einer von wenigen Ortsbürgern hatte er sich auf den Weg zur Eröffnung dieser kleinen, aber feinen Ausstellung in den Räumlichkeiten des Museums gemacht. Zahlreiche Besucher bestaunten nicht nur die Bilder eines renommierten Künstlers, welcher sich sehr freute, wieder einmal in seiner alten Heimat des Landkreises Sonneberg auszustellen.

Wie immer, bezeugten viele Besucher, die das erste Mal die Räumlichkeiten des „Schlosses“ betreten hatten, Überraschung, was sich hinter den Mauern des alten Gebäudes befindet, mit welcher Professionalität die darin befindlichen Ausstellungen gestaltet sind und wieviel es zu bestaunen gibt.

Einige der Besucher, mit denen ich sprechen konnte, versicherten mir, wiederkommen „zu müssen“, weil der Sonntagnachmittag leider nicht reichte, sich Alles in Ruhe anzuschauen und es sich erklären zu lassen.

 

 

Ich werde nicht müde, die Frankenblicker aufzurufen, sich doch auch einmal auf den Weg in die Schlossstraße zu machen und sich von zauberhaftem Porzellan, zahlreichen Puppengenerationen, interessanten Ausstellungen zur lokalen Eisenbahngeschichte und der Entdeckung der Blessberghöhle sowie eben den Bildern eines namhaften Malers beeindrucken zu lassen. Gerhard Renner offenbarte mit seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung, dass es ihm ein großes Anliegen ist, dem Rauensteiner Museum, welches er als „schöne Knospe“ bezeichnete, sehr gerne mit zur Blüte verhelfen zu wollen. Es müsse doch gelingen, dass sich die Einheimischen mit „ihrem Museum“ identifizieren und es mit Leben füllen.

An dieser Stelle gilt mein großer Dank den engagierten Mitgliedern des „Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins“, die sich u.a. auch dieser Aufgabe verschrieben haben und wie am vergangenen Sonntag auch, gerne „anpacken“. Ebenso möchte ich das nicht selbstverständliche Engagement unserer Beschäftigten des Museums loben. Besonders Bertram Steiner ist es, der mit Unterstützung seiner Frau Birgit unermüdlich „über den Dienst hinaus“ Ideen einbringt und verwirklicht, organisiert und „Hand anlegt“, sich sowohl um Ausstellungserweiterungen als auch um das Kaffeekochen kümmert.

Wie gesagt, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, schauen Sie einfach mal vorbei. Nach einem informativen Museumsbesuch können Sie denn auch noch eine entspannende Zeit an den „Herrenteichen“ verbringen, die unter der Regie der „Heinzelmänner“ gepflegt und verschönert werden. Es muss jedoch auch gesagt werden, dass es auf dem Weg dorthin, am Schaumberger Platz, zu unschönen Anblicken einer bereits länger andauernden Baustelle kommt. Unser Ziel ist es, auch diese Anlage um das offene Gewässer noch in diesem Jahr wieder zu einem ansehnlichen Ort umzugestalten.

Ich möchte noch einer Bitte aus dem Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales nachkommen und unseren Aufruf zur Bildung eines Seniorenbeirates bzw. einer Seniorenvertretung in der Gemeinde Frankenblick wiederholen. Bisher hat sich leider nur eine interessierte Bürgerin bei mir gemeldet, die sich gerne der Aufgabe stellen möchte, die Belange von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu „sammeln“ und in den gemeindlichen Gremien zu vertreten. Scheuen Sie sich nicht, sich in der Gemeindeverwaltung zu melden. Ich erläutere gerne die angedachten Strukturen und Ziele einer Seniorenvertretung.

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, unseren jüngsten Einwohnerinnen und Einwohnern und ihren Familien einen wunderschönen Kindertag am 1. Juni zu wünschen.

Ich verbleibe mit besten Grüßen aus dem Rathaus

Ute Müller-Gothe

Bürgermeisterin