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Tholeyer Nachrichten
Ausgabe 15/2026
Infos aus dem Rathaus
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Seniorensicherheitsberater warnen vor betrügerischen E-Mails

Die Seniorensicherheitsberater im Landkreis Sankt Wendel warnen vor betrügerischen E-Mails. Dabei versenden Täter täuschend echt gestaltete Nachrichten mit Links, die auf gefälschte Internetseiten führen. Besonders häufig sind derzeit gefälschte E-Mails im Namen der Commerzbank im Umlauf. Die Empfänger werden darin aufgefordert, über einen beigefügten Link ihre Kontodaten zu aktualisieren – angeblich im Rahmen eines notwendigen Sicherheitschecks. Mit Formulierungen wie „jetzt“, „kurz“ oder „dauert nur wenige Minuten“ versuchen die Täter, gezielt Druck aufzubauen und zu unüberlegtem Handeln zu verleiten.

Eine weitere Betrugsmasche ist ebenfalls verbreitet: In vermeintlichen Banknachrichten wird behauptet, die photoTAN-App müsse dringend erneuert werden. Die Empfänger sollen eine Aktivierung vornehmen, um die weitere Nutzung des Online-Bankings sicherzustellen. Auffällig ist hierbei insbesondere die sehr kurze Fristsetzung, verbunden mit der Drohung von Einschränkungen beim Zugriff auf das Konto.

Die Seniorensicherheitsberater weisen darauf hin, dass solche sogenannten Phishing-Mails häufig an unpersönlichen Anreden, ungewöhnlichen Absenderadressen sowie an enthaltenen Links zu erkennen sind, die zur Eingabe sensibler Daten auffordern. Grundsätzlich gilt: Solche Links sollten keinesfalls angeklickt und persönliche Daten niemals preisgegeben werden. Verdächtige E-Mails sollten unbeantwortet gelöscht oder in den Spam-Ordner verschoben werden. Wer Kunde der Commerzbank oder eines anderen Geldinstituts ist, sollte im Zweifel ausschließlich über die offizielle Website oder die App prüfen, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Vergleichbare Betrugsversuche treten regelmäßig auch im Namen anderer Banken auf.

Weitere Informationen – auch für Vereine und Gruppen – sind bei der Geschäftsstelle der ehrenamtlichen Seniorensicherheitsberater im Seniorenbüro des Landkreises Sankt Wendel erhältlich: Tel. (06851) 801 5201, E-Mail: seniorenbuero@lkwnd.de. Dort können auch kostenfreie Vorträge und Beratungen angefragt werden.