Zum ersten Treffen im neuen Jahr konnten wir 26 Kornhochheimer und Kornhochheimerinnen begrüßen. Bevor wir in den inhaltlichen Teil einstiegen, ließen wir uns den köstlichen Kuchen von Manuela Mandler bei Kaffee und Tee schmecken. Des Weiteren sprachen wir über Ideen und Möglichkeiten für die nächsten Treffen. Was die Menschen interessiert, ist der aktuelle Stand zum Wärme- und Energie-Konzept der Landgemeinde. Dazu haben wir in der Folge Bürgermeister Jacob angerufen, der meinte, dass diese Planung bei der TEAG in Auftrag gegeben worden sei und dass gegenwärtig noch keine weiteren Informationen gegeben werden könnten. In dem Zusammenhang boten wir ein zweites Mal die Möglichkeit an, einen Mitarbeiter der TEAG zu einem Vortrag zu Energiesparen und speziellen Themen wie Balkonkraftwerke einladen zu können. Dieses Mal stieß der Vorschlag auf Resonanz, allerdings ist eine kurzfristige Terminierung zum nächsten Treffen leider nicht möglich, aber wir bleiben dran. Eine weitere Idee aus der Gruppe war, den ortsansässigen Naturfotografen Wolfgang Hock zu einer Bilderschau einzuladen. Auch hier hat mittlerweile durch Andreas Schill ein Kontakt stattgefunden mit dem Ergebnis, dass zu einem späteren Zeitpunkt das Vorhaben, erstklassige Fotos von Flora und Fauna der näheren Umgebung zu bestaunen, umgesetzt werden kann. Wir freuen uns sehr darauf!
Den weiteren Nachmittag widmeten wir unter Leitung von Ute Frieße einer sehr schönen und interessanten Reise ans andere Ende der Welt, nach Australien! Wie erfuhren, dass der Farn in Neuseeland den Anfang und das Ende des Lebens symbolisiert, dass der Fernsehturm von Auckland das höchste Gebäude der Südhalbkugel ist, dass es in Neuseeland regelrechte Industriewälder mit schnellwachsenden Bäumen gibt und dass es dort auch Herrnhuter Ableger gibt. Weiterhin gab Ute Frieße Einblick in die besondere Bauweise in den Städten, die dem Schutz vor Erdbeben dient und bei dem Gebäude mit riesengroßen Gummi-Unterlagerungen in ihrem Fundament flexibel gehalten werden. Was den Reisenden des Öfteren begegnete, war die Thüringer Bratwurst, in Christchurch sogar von einem Erfurter angeboten.
Wir freuen uns auf die nächsten Treffen.
Bei kaltem Winterwetter, allerdings ohne Schnee begrüßten wir 24 Neudietendorfer Seniorinnen und Senioren im Seniorenbegegnungszentrum zu Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen. Da auch einige neuen Gesichter dabei waren, stellten wir uns kurz vor und erzählten etwas über unsere Treffen 60+. Wir hatten Simone Schieke, unsere AGATHE Fachkraft, eingeladen. Sie hatte im vergangenen Jahr ein Buch entdeckt, welches sie unbedingt weiterempfehlen wollte. Dieses Buch heißt „Dieses Buch verändert dein Leben für immer - wie du deine Lebensfreude verdoppelst und deine Probleme halbierst“ von Martin Wehrle. Es zeigt, wie man herausfindet, wer man ist, warum jede gute Tat einem selbst dient, warum einen ein Unglück voranbringt und wie man nur noch tut, was man wirklich will. Mit Weisheiten der Philosophie, Erkenntnissen der positiven Psychologie, Erfahrungen aus der Beratungspraxis, Erfolgsrezepten bekannter Persönlichkeiten und aufschlussreichen Geschichten zeigt der Autor, wie Veränderung funktioniert. Simone Schieke las einige Geschichten vor und fragte nach erlebten Beispielen in die Runde. 52 kleine Schritte zum Umdenken für jede Woche im Jahr einen Schritt. Denn gute Geschichten sind der beste Wegweiser, um eine andere Richtung einzuschlagen und in ein erfülltes Leben abzubiegen. Vielleicht auch eine schöne Geschenkidee oder auch die Gewissheit, dass man selber auch schon eine ganze Menge Weisheiten des Lebens richtig umgesetzt hat und mit seinem Leben zufrieden ist. Eine spannende kleine Buchvorlesung. Vielen Dank Simone Schieke. Nach der Buchvorstellung fragten wir nach Wünschen für unsere nächsten Treffen.
Wir freuen uns auf weitere schöne Nachmittage mit Ihnen.
Kleinrettbach begrüßte uns mit richtigem Winterwetter, rutschigen Straßen und zugeschneiten Häusern. Wir waren gespannt, wie viele Seniorinnen und Senioren sich bei diesem Wetter aus ihren warmen Wohnungen wagten und den Weg zum Bürgerhaus antraten. Sage und schreibe 24 mutige Kleinrettbacherinnen und Kleinrettbacher kamen nach und nach in unsere Kaffeerunde und freuten sich über warmen Tee und Kaffee zum Aufwärmen. Das Geheimnis war unser angemeldeter Gast Ralf Nowack auch aus Kleinrettbach, ehemaliger Mitarbeiter des Naturkundemuseums in Erfurt im Bereich zoologischer Präparator. Der Beruf des Zoologischen Präparators umfasst das Konservieren und Präparieren von Tieren z.B. zum Ausstellungsmodelle im Museum. Herr Nowack erzählte uns viele spannende und lustige Geschichten aus seiner Berufszeit, z.B. wie aus der Abholung eines kleinen Frischlings (Überraschung es lebte) eine ausgewachsene Bache wurde, die ihm nicht von der Seite wich. Seine Berufslaufbahn nach der Ausbildung begann erstmal im Zoopark Erfurt mit tierpflegerischen Arbeiten, wie stundenlangem Stall ausmisten und erst 2-3 Jahre danach als Präparator im Naturkundemuseum Erfurt mit seiner ersten Werkstatt am Juri-Gagarin-Ring, bei der er erstmal die vorhanden Tierpräparate von der dicken Staubschicht befreien musste. Er zeigte Dias mit der damaligen Wickeltechnik mit Holzwolle, z.B. für das Präparieren von Vögeln. Auch mit Kunststoff z.B. zum Herstellen der beigefügten Pflanzenwelt, Stahl als Gerüst für große Säugetiere und Gips als Gipsform waren wichtige Baustoffe in seiner Arbeit. Heute ist die häufigste Präparationstechnik, die Herstellung einer Dermoplastik. Sein Lebenswerk ist der große Eichenbaum, der über zwei Stockwerke im Erfurter Naturkundemuseum zu bestaunen ist, ebenso die vielen großen und kleinen Säugetiere von der Maus bis zur Giraffe, die auf der Arche Noah sowie auf den gesamten 2 Stockwerken im Museum zu bewundern sind. Ein super spannender Vortrag, dem unbedingt ein zweiter Teil folgen muss. Vielleicht mit dem Film von der Sendung mit der Maus. Vielen Dank an Ralf Nowack.
Wir freuen uns auf Sie und die nächsten Treffen.
14 Gamstädterinnen und Gamstädter begrüßten uns mit einem fröhlichen Helau und originellen „bananigen Outfits“ zum Weiberfasching (siehe Foto). In Gamstädt wird der Fasching großgeschrieben und jedes Jahr ein neues Kostüm erdacht und entworfen. Außerdem haben wir für heute einen Gast des Thüringer Energieunternehmens TEAG eingeladen zum Thema Energieberatung und Energieeinsparung. Die Idee dazu hatte unser Bürgermeister Herr Jacob. Sie wurde von den Gamstädterinnen und Gamstädtern mit viel Interesse angenommen. Matthias Pfütsch, Mitarbeiter des Unternehmens in Erfurt und schon viele Jahre im Bereich Energie und Energieberatung unterwegs, hatte uns einen informativen Vortrag und viel Infomaterial mitgebracht. Wussten Sie, dass die drei größten Energieverbraucher Heizung 44,6%, Auto 33% und Warmwasser 10,5% sind. Den eigenen Stromverbrauch im Jahr finden Sie immer auf der Jahresendrechnung oder dieser kann auch mit einem Messgerät ausgemessen werden. Besondere Stromfresser bei unsanierten Einfamilienhäusern sind, die meist alte Heizung, keine Außendämmung, so dass viel Wärme verloren geht und alte elektrische Geräte, die übermäßig viel Strom verbrauchen. Sein Tipp: Rundgang im eigenen Haus mit einem Messgerät unternehmen und elektrische Geräte nach ihrem Stromverbrauch prüfen oder einen Energieberater aufsuchen, der einen Energiecheck anbietet. Ein besonders Interesse in Gamstädt war das Thema „Balkonkraftwerk“ in der Fachsprache „Steckersolargerät“ genannt für 600 bis 800 Watt. Dieses Balkonkraftwerk auf dem Balkon oder Dach muss registriert werden, kann aber sonst selbständig angebracht werden und lohnt sich, wenn es eine gute Ausrichtung zur Sonne hat. Der Batteriespeicher sollte so groß sein, wie der durchschnittliche Tagesbedarf. Sollte es Interesse auch in anderen Ortsteilen von Nesse-Apfelstädt zu diesem Thema geben, so können wir gern die Infoveranstaltung vor Ort wiederholen.
Die nächste Treffen 60+ finden am 2. April und am 11. Juni 2026 (singen mit Rüdiger Silvester und Gitarre) um 14 Uhr im Bürgerhaus Gamstädt statt. Für Kuchen und Kaffee ist gesorgt. Wir freuen uns auf Sie.
Für Fragen und Anregungen zur Seniorenarbeit stehen wir, Christin Merten und Doreen Sammler, gerne unter der Telefonnummer 036202 719746 und per Mail an dsammler@kruegerverein.de zur Verfügung.