Der Krügerverein präsentiert in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung am Donnerstag, 19.10.2023, 19:00 Uhr im Bürgertreff „Zum Backhaus“ in Kleinrettbach den Film „Frauen in Landschaften“ und lädt im Anschluss zum Gespräch mit der Regisseurin ein.
„Mächtig, weiblich. Ein aktueller Dokumentarfilm fragt, wie es ostdeutschen Frauen in der Politik geht. Sie antworten erstaunlich ehrlich.“ schreibt Anne Hähnig in der Zeit im Osten über den Film.
Regisseurin Sabine Michel, geboren in Dresden thematisiert mit ihren Dokumentarfilmen die weibliche Perspektive auf die Wende, den Aufbruch und die Zukunft. In „Zonenmädchen“ (2013) reflektiert sie ihre Biografie und die ihrer Freundinnen, in „Montags in Dresden“ (2017) beobachtet sie die Pegida-Bewegung. „Frauen in Landschaften“ ist der dritte Teil ihrer „Ost-Triologie“. In gewisser Weise schließt er mit der Perspektive und Historie die Lücke zu dem Film "Die Unbeugsamen“, in dem Politikerinnen wie Herta Däubler-Gmelin, Renate Schmidt und Rita Süssmuth porträtiert werden.
„Hat Ihre Mutter gearbeitet? Waren Sie Pionierin? Was wollten Sie werden?” Gleich zum Einstieg klopft Filmemacherin Sabine Michel die wichtigsten Eckpunkte der Biografien ihrer Protagonistinnen ab - vier prominente Ostpolitikerinnen: Anke Domscheit-Berg von der Partei Die Linke, Manuela Schwesig von der SPD, Yvonne Magwas von der CDU und Frauke Petry, die ehemals der AfD angehörte und jetzt fraktionslos ist. Das Setting der Interviews ist auffällig puristisch: Die Frauen erzählen größtenteils auf einem Stuhl vor einer weißen Wand. Sie schildern die Motivation für ihr politisches Engagement, ihr persönliches Erleben der Wende und ihre Rolle als Frau in der Politik. Dadurch entsteht ein intensives Porträt sehr unterschiedlicher Charaktere. (jip film & verleih)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Getränke ist gesorgt.
Wer am 19.10. verhindert ist, kann gerne schon am 18.10.2023, 19 Uhr ins Löfflerhaus nach Gotha, Margarethenstraße 2-4 zu Filmvorführung und Gespräch kommen.
Der Krügerverein Neudietendorf