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Neustädter Kreisbote
Ausgabe 4/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
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Schenkungen im Museum für Stadtgeschichte ausgestellt

Landschaftsmotive, Stillleben und Holzreliefe bereichern die Sammlung

Es ist ein glücklicher Umstand, dass sich immer wieder Neustädterinnen und Neustädter, aber auch Personen außerhalb der Stadt, an die historischen Sammlungen in Neustadt an der Orla wenden, um Objekte zu Forschungs-, Sammlungs- und Ausstellungszwecken an die Museen der Stadt zu übergeben. In den letzten Monaten haben besonders schöne Bilder und Gemälde Neustädter Maler als Schenkungen ihren Weg in die historischen Sammlungen gefunden. Es sind einmalige Ansichten, die den vorhandenen Sammlungsbestand umfangreich erweitern und ergänzen und damit weitere Grundlagen für kommende Ausstellungen in den Museen bilden.

Unter den Bildwerken befindet sich - dem Museum geschenkt von Jürgen und Heike Ulbricht - ein Gemälde des Malers Heinrich-Rudolf Ulbricht, das auch in der bekannten Postkartenserie zur 700-Jahr-Feier auftaucht. Es zeigt die Mauergasse mit Blick von Osten. Familie Mailbeck übergab dem Museum zwei weitere Kunstwerke Ulbrichts, nämlich ein Aquarell mit Passepartout, das eine Wasserszene mit Kühen zeigt, sowie eine Dorfansicht von Neunhofen in Öl auf Hartfaserplatte. Von Herrn Brendel aus Coswig bekam die Stadt ein Gemälde des Neustädter Künstlers Karl Patzer, ein Landschaftsmotiv mit Bach. Zwei spannende Werke wurden dem Museum von Familie Schroth geschenkt. Zum einen ein großes Blumenstillleben von Alex Prehl, zum anderen eine Ansicht des Bismarckturms von Süden, die Heinrich Patzer 2005 malte. Hans-Jürgen Trinkl übergab dem Museum vor einiger Zeit ein Holzrelief, das Anfang des letzten Jahrhunderts in der Werkstatt der Firma Heyn zum Anlass eines Jubiläums der Neustädter Spedition Krahner gefertigt wurde. Darüber hinaus wurde den Museen von einer Spenderin aus Gera die Kopie eines Gemäldes von Heinrich Rudolf Ulbricht geschenkt, welches ein Landschaftsmotiv mit Wald zeigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Neustädter Museen sprechen allen Schenkerinnen und Schenkern ihre Dankbarkeit für die Spende dieser großartigen Werke aus.

Alle Bilder und Gemälde sind Neuzugänge in die Kunstsammlungen der Stadt und sollen nicht nur für die Nachwelt bewahrt, sondern auch den Besucherinnen und Besuchern des Museums gezeigt werden. Deshalb sind sie ab sofort im 1. Obergeschoss des Museums für Stadtgeschichte, im grün ausgehangenen Museumsflur ausgestellt und können dort während der Öffnungszeiten angesehen werden.

Christoph Müller

FD Kultur