Wenn Kinderwagen sich im Foyer des Neustädter AugustinerSaals häufen, dann kann das nur eins bedeuten: Bürgermeister Ralf Weiße hatte die Einladung zum Neugeborenenempfang ausgesprochen. Am 22. April war es wieder soweit und 22 Familien, deren jüngster Nachwuchs 2025 geboren worden war, folgten dieser und genossen das besondere Willkommen.
Liebevoll gedeckte Kaffeetafeln luden zum entspannten Ankommen ein, bevor der offizielle Teil des Nachmittags startete. Den hielt das Stadtoberhaupt gewohnt kurz, denn vorrangig sollte die Gelegenheit ja zum gegenseitigen Kennenlernen genutzt werden. „Aber ganz ohne ein paar statistische Daten geht es dann doch nicht“, sagte Ralf Weiße mit einem Augenzwinkern. So erfuhren die Gäste, dass im vergangenen Jahr in Neustadt und den dazugehörigen Ortsteilen 46 Babys geboren wurden, davon 20 Mädchen und 26 Jungen. Ebenso gab es einmal Zwillinge. Dazu kommt eine Familie mit einem Sohn, die im letzten Jahr zugezogen ist.
Das erste Baby wurde am 11. Januar und das letzte Baby in 2025 wurde am 27. Dezember geboren. Die meisten Kinder - jeweils sechs - gab es in den Monaten März, Juli und November. Im Vergleich zum Vorjahr konnte erfreulicherweise auch wieder ein Anstieg der Geburten verzeichnet werden - denn da gab es nur 38 Neustädter Babys.
Namensdopplungen hat es 2025 kaum gegeben, dafür hat ein Großteil der Neugeborenen aber zwei bis drei Vornamen. Bei den Jungen wurde zweimal der Name Noah vergeben - einmal als Einzel- und einmal als Doppelname. Zwei Mädchen erhielten den Namen Ella, Marie wurde zweimal als Zweitname vergeben.
„Sie alle erleben eine aufregende, manchmal auch herausfordernde, aber vor allem wunderbare Zeit. Für diesen neuen Lebensabschnitt wünsche ich Ihnen von Herzen Gesundheit, Glück und viele schöne gemeinsame Momente“, schloss der Bürgermeister seine Ansprache, dankte allen Unterstützern, die beispielsweise die Bereitstellung von kleinen Präsenten ermöglicht haben und wünschte viel Vergnügen mit dem nächsten Programmpunkt.
Die Kindertagesstätte „Räuberhöhle“ hatte nämlich einmal mehr eine Aufführung vorbereitet. Kurzerhand wurden aus den Räubern in diesem Jahr Zwerge, die die Besucher beim Leben im Wald und dem Bau eines neuen Häuschens beobachten konnten.
Im Anschluss konnte dann nach Herzenslust weiter geschlemmt werden, es gab Gelegenheit zum Krabbeln und Entdecken für die ganz Kleinen. Die Geschwisterkinder konnten sich über Glitzertattoos von Annett Franz, verschiedenste Bastelangebote der Stadtverwaltung und eine Lese- und Kreativecke der Stadtbibliothek freuen. Da fiel das Urteil der Anwesenden einhellig aus: ein toller Nachmittag bei einer lieb gewonnenen Tradition, der ein Kompliment für die Organisation verdient.
Caroline Hentschel
FD Kultur