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Neustädter Kreisbote
Ausgabe 9/2026
Gestaltung Seite 2
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Gestaltung Seite 2

Gaukler Friedrich

Max, der Spielmann

 

Das Lutherhaus am Neustädter Markt zählt zu den schönsten Bürgerhäusern der Stadt. Das vor 1450 errichtete Gebäude beeindruckt mit seinem steilen Dach, dem prunkvollen Erker sowie mittelalterlichen Bohlenstuben und Wandmalereien. Mehrere Bauphasen haben seine Architektur geprägt und machen das Haus zu einem einzigartigen Zeugnis seiner Geschichte.

Seit 2016 ist das Lutherhaus als begehbares Schaudenkmal öffentlich zugänglich. Anhand von Bauspuren, historischen Dokumenten und freigelegten Befunden können Besucher die Entwicklung des Hauses und das Leben seiner Bewohner nachvollziehen.

Heute ist das Lutherhaus ein kultureller Mittelpunkt Neustadts. TouristInfo, Führungen, Vorträge, Veranstaltungen und das Lutherhaus-Café verbinden Geschichte, Architektur und modernes Stadtleben.

Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Gebäudes als Museum und Schaudenkmal wird den Besuchern des Lutherhauses zum Reformationstag am 31. Oktober 2026 ein facettenreiches Programm geboten:

  • Den Auftakt zu 10 Jahre Lutherhaus macht am Freitag den 30. Oktober ein Kinoabend der besonderen Art. Zum ReformationsKino in der Lutherstube wird ab 19.30 Uhr ein Film gezeigt, der die Tumultjahre des frühen 16. Jahrhunderts einmalig in Szene setzt.
  • Am 31. Oktober findet von 14 Uhr bis 20 Uhr in und um das Lutherhaus ein Reformationsspektakel statt. Nach einem Festakt zur Jubiläumsfeier und hochkarätigen Redebeiträgen kommt mit Musik, Show und Vermittlungsangeboten jeder Besucher auf seine Kosten.
  • Lebendiges Lutherhaus: Treffen Sie „Zeitzeugen“und erleben Sie Hausgeschichte(n) hautnah 

 

 

  • Die allseits bekannte und beliebte Gruppe Eulenspiegel begleitet Festakt und Reformationsspektakel mit Liedern und Tänze aus mehreren Jahrhunderten.

 

  • Gaukler Friedrich wartet auf mit Gaukeley, Akrobatik und verwandelt den den Lutherhof am Nachmittag in ein flammendes Spektakel

 

  • Max, der Spielmann trifft Luther: traditionelles Liedgut und historisches Instrumentarium verbandeln sich zu einem unvergesslichen Lutherprogramm

     

  • die „Jünger der schwarzen Kunst“ aus der historische Schaudruckerei sind vor Ort und zeigen traditionelles Druckerhandwerk an einem alten Drucktiegel
  • ein Reformationsmarkt mit verschiedensten Handwerker- und Händlerständen säumt das Haus
  • Eröffnung der Sonderausstellung „Die Entwicklung des Lutherhauses zum Museum und Schaudenkmal“