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Vogtei-Echo - Amtsblatt der Gemeinde "Vogtei"
Ausgabe 1/2026
Ortschaft Langula
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Nichtamtlicher Teil

„Weihnachten ist die Zeit, dass wir zur Ruhe kommen aus der Hektik des Alltags“ - so sinngemäß zu Beginn dieses Konzertes die Pfarrerin Christiane Apitzsch-Pokoj im Rahmen ihrer einführenden Worte zu diesem nunmehr 26. Konzert dieser Art.

Wie seit dem Jahr 1998, als dieser besondere Auftritt vom damaligen Chorleiter beider Chören der Kirchgemeinde, Fritz Knabe, ins Leben gerufen wurde, bringt sich der aktuelle Dirigent Peter Schnepf seit seiner Amtsübernahme 2008 mit beispielhaftem Einsatz und Ideenreichtum in diese Veranstaltung ein.

Von Beginn an war das Interesse bei allen Einwohnern der Gemeinde sehr groß, so dass die „St.Georg“ Kirche immer am dritten Adventssonntag sehr gut gefüllt war. Schwierig für die Chöre wurde es während der Corona Pandemie, welche große Herausforderungen an alle stellte.

Doch auch jene Zeit hat dieses mittlerweile als Traditionskonzert etablierte Event „überlebt“. Wie von Beginn an wurden der Gemischte Chor, der Frauenchor sowie der Männerchor vom Evangelischen Bläserkreis der Gemeinde musikalisch begleitet.

Wie zu erfahren war kann der Männerchor im kommenden Jahr auf sein 145-jähiges Bestehen in der Gemeinde zurückblicken.

Eröffnet wurden die Darbietungen aller Chöre gemeinsam mit dem bekannten Schweizer Sterndreherlied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Viel Beifall bekamen die Solodarbietungen von Lisa Dittrich mit „For Good - Wie ich bin“ sowie von Christopher Perz mit „Der kleine Trommlerjunge“, jeweils am Klavier begleitet von Peter Schnepf.

Stimmgewaltig erschallte die gemeinsame Aufführung der Chöre mit der Bläsergruppe und der Gemeinde zu dem bekannten Weihnachtlied „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“.

Die Besucher ebenfalls in ihren Bann ziehen konnten die separaten Vorträge des Frauenchorer mit den weiteren Solistinnen Christine Dittrich, Christina Carius und Undine Sieber und des Männerchores, abwechselnd dirigiert von der stellvertretenden Chorleiterin Anne-Sophie Schnepf, sowie einfühlsam am Klavier begleitet von Susann Rettelbusch aus Kammerforst.

„Solang man Träume noch leben kann“ - dieser Erfolgstitel der Gruppe „Münchener Freiheit“ aus der Zeit des Aufkommens der „Neuen Deutschen Welle“ in einer Chorbearbeitung von Peter Schnur und Begleitung am Klavier vom Chorleiter Peter Schnepf bekam interpretiert vom gemischten Chor viel Beifall der Konzertbesucher, die verabschiedet wurden vom Evangelischen Bläserkreis mit „Menschen, die ihr wart verloren“ von Christoph Bernhard Verspoell.

Text und Fotos:

Klaus Dreischerf / Baldur Schnepf