Am 29.04. fand die 1. Sitzung des Gemeinderates im Jahr 2026 statt.
Erfreulich ist, dass wir in Zusammenarbeit mit der Verwaltung einen Haushalt aufstellen konnten, der es der Gemeinde ermöglicht, weiterhin in die gemeindeeigenen Immobilien zu investieren. Zudem ist Kammerforst weiterhin eine der wenigen Gemeinden im Kreis, die schuldenfrei ist.
Das größte Projekt für die nächsten zwei Jahre ist die Sanierung der Fassade des Oberguts. Hier ist es dringend notwendig, morsche Balken auszutauschen, Gefache neu auszumauern und die Fassade neu zu streichen. Nur so können wir unser Dorfgemeinschaftshaus erhalten und weiterhin als zentralen Treffpunkt für Bürger und Vereine nutzen. Für dieses Projekt haben wir 100.000 € im Haushalt veranschlagt. 65 % der Summe bekommt die Gemeinde über das LEADER-Programm gefördert.
Auf dem Friedhof wurde der zweite Abschnitt des Wegebaus durch die Firma Volker Polack abgeschlossen. Dabei wurden die Borde komplett erneuert, die alte, teilweise morsche Bepflanzung entfernt und eine sandgeschlämmte Decke eingebaut. Ebenfalls wurden im Rahmen der Verkehrssicherung zwei Bäume an der Leichenhalle gefällt, da diese nicht mehr die erforderliche Standfestigkeit hatten. Im Laufe des Jahres soll nun ein Konzept zur Neubepflanzung erstellt werden. Die Umsetzung erfolgt dann im Herbst/Winter.
In der vorletzten Gemeinderatssitzung wurde eine neue Straßenreinigungssatzung beschlossen. Da ich zu diesem Thema häufiger angesprochen wurde, möchte ich hierzu eine klare Information geben.
In § 5 Abs. 3 dieser Satzung ist geregelt, dass Grundstückseigentümer, die eine zweite Zuwegung zu ihrem Grundstück haben - unabhängig davon, ob es sich um eine Einfahrt oder eine Gartentür handelt - für die Pflege des Straßenbegleitgrüns verantwortlich sind. Das bedeutet, dass künftig jeder Eigentümer mit einer zusätzlichen Zuwegung den entsprechenden Grünstreifen eigenverantwortlich mähen und sauber halten muss. Damit hat der Gemeinderat eine einheitliche Regelung geschaffen. Bei weiteren Fragen zu der Satzung können Sie sich gern mittwochs zwischen 17 und 18 Uhr zur Sprechstunde an mich wenden.
Des Weiteren möchte ich noch einmal die vermehrt auftretenden „Hundehaufen“ ansprechen. Wir bitten alle Hundebesitzer mit Nachdruck, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde mit einem Kotbeutel zu entfernen und anschließend zu Hause im Müll zu entsorgen.
Christian Konkel
Bürgermeister