Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir möchten Sie darüber informieren, dass der ursprünglich geplante eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau in den Gemeinden Kammerforst, Oppershausen und Vogtei derzeit nicht umgesetzt werden kann.
Als regionales und kommunal geprägtes Telekommunikationsunternehmen war es unser Ziel, Ihre Gemeinden ohne Einsatz öffentlicher Fördermittel mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen zu versorgen. In den vergangenen Monaten haben wir die Möglichkeiten für eine Realisierung sorgfältig geprüft und in unsere Ausbauplanungen aufgenommen.
Nach intensiver Prüfung müssen wir Ihnen nun mitteilen, dass sich das Vorhaben unter den aktuellen Rahmenbedingungen wirtschaftlich nicht verantwortungsvoll umsetzen lässt. Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nicht gelungen, ein Bauunternehmen zu beauftragen, das unsere Qualitätsanforderungen sowie die berechtigten Erwartungen vor Ort zu vertretbaren Konditionen erfüllen kann. Die in allen Bereichen deutlich gestiegenen Kosten erschweren die Umsetzung zusätzlich.
Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir wissen, wie wichtig eine moderne digitale Infrastruktur für die Lebensqualität, die Erreichbarkeit und die wirtschaftliche Entwicklung in Ihren Gemeinden ist.
Für Regionen, in denen ein eigenwirtschaftlicher Ausbau derzeit nicht möglich ist, bestehen grundsätzlich Fördermöglichkeiten. In Thüringen können Kommunen hierzu unter anderem auf Unterstützung durch die Thüringer Glasfasergesellschaft (TGG) zurückgreifen, die bei Planung, Koordinierung und Umsetzung geförderter Glasfaserprojekte begleitet.
Auch wenn wir den eigenwirtschaftlichen Ausbau aktuell nicht realisieren können, bleiben wir der Region weiterhin verbunden. Wir stehen der Gemeindeverwaltung, der TGG und weiteren Partnern weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung und bringen unsere Erfahrung gern in mögliche weitere Schritte ein.
gez. Hendrik Westendorff
Geschäftsführer Thüringer Netkom