Danke an die aufmerksamen Vogteischüler
Die Darsteller: Adjej, Lennox, Ben, Paul, Anton, Paula, Amelie, Ella (v.l.n.r.)
Die Oma (Amelie) kommt später dazu und wird weiterhin die alten Märchen vorlesen, da sie uns auch heute noch viel lernen können über die Guten und die Bösen.
Normalerweise verbreiten der böse Wolf oder die Hexe Angst und Schrecken – doch in der Turnhalle der Vogteischule war am 10. Februar 2026 alles anders. Acht Schüler der Klasse 6b der Staatlichen Regelschule Langula präsentierten ihr aktuelles Theaterprojekt, in dem altbekannte Bösewichte, wie auch das Rumpelstilzchen sowie die böse Stiefmutter von Schneewittchen plötzlich beschließen, nur noch gut zu sein.
Das Stück entstand im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts für Sprachbildung, Musik und Deutsch. Die Schüler*innen lernten fleißig ihre Texte und brachten sich mit eigenen Ideen für die dritte Szene ein, die dazu ergänzt wurde, um die Botschaft der Geschichte noch deutlicher zu machen: Warum gibt es im Märchen wie auch heute Gutes und Böses? Was macht das Leben spannend? Wie schafft man es, dass immer das Gute siegt?
Vor einem tollen Publikum, den neugierigen Drittklässlern der Vogteischule Oberdorla, zeigten die jungen Schauspieler, wie viel Potenzial im Thema Märchen steckt. Und die Kleinen bewiesen beim Beantworten der Fragen zum Stück, wie aufmerksam sie alles verfolgt hatten und wie gut sie sich in der Märchenwelt bereits auskennen.
Doch war der Tag für die Akteure noch lange nicht zu Ende. Von der Turnhalle ging es direkt zu den Senioren im örtlichen Pflegeheim. Dort standen zwei weitere Aufführungen auf dem Plan, um auch hier Freude zu bereiten. Diese wurde übrigens auch durch den musikalischen Abschluss, das gemeinsame Singen des Volksliedes „Hoch auf dem gelben Wagen“ erreicht.
Die Begegnung der Generationen verlieh dem Projekt eine besondere Note. Die zunehmende Lebendigkeit der jungen Schüler und der Eifer, mit dem die Sechstklässler ihre Rollen verkörperten, hat natürlich die Pflegeheim-Bewohner nicht alle genauso gut erreichen können. Aber für unsere Projektgruppe war das eine wertvolle Erfahrung, ihre harte Arbeit aus dem Unterricht in so unterschiedlichen Situationen und Altersgruppen zu präsentieren.
Für die Zukunft haben sich die acht vorgenommen, weiterhin an ihrem sprachlichen Ausdruck, und ihrer Bühnenpräsenz zu arbeiten. Abschließend bleibt mir nur DANKE zu sagen für eure Begeisterungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
Silvia Jander