Ein Projekt der größeren Regenbogenkinder
Schon in der Vorweihnachtszeit stießen wir auf das gleichnamige Buch von Heinz Janisch und Birgit Antoni mit der dazugehörigen CD. Die Musikaufnahmen stammen von der Staatskapelle Dresden. Fröhlich bunte Illustrationen laden zum Entdecken, Mittanzen und Musikgenießen ein.
Sofort waren die Kinder von der Geschichte der Marie und ihren Abenteuern mit ihrem Nussknacker begeistert. Sie verfolgten fasziniert, was sich in der Zauberwelt zutrug. Sie fieberten mit Marie und dem Nussknacker, als sie gegen den bösen Mäusekönig kämpften und waren von der Zuckerfee und ihrem Zuckerschloss verzückt. Auch die entsprechenden Musikstücke hinterließen bei den Kindern große Eindrücke. So mochten vor allem die Jungen die Musik der Kampfszene zwischen Nussknacker und Mäusekönig. Die Mädchen wollten alle tanzen wie die Zuckerfee. Die Adventszeit ging so schnell vorbei und wir hatten noch so viele Fragen und Ideen zu diesem Thema. Deshalb entschlossen wir uns das Projekt im neuen Jahr einfach so lange weiterzuführen, wie die Kinder Spaß und Interesse daran haben.
Gesagt - getan: und so begleiteten uns der Nussknacker, Marie, der Mäusekönig und die Zuckerfee und all ihre Begleiter bis in den März hinein. Immer wenn wir zu einer Projektzeit zusammen kamen, begrüßte uns unsere Nussknackerspieluhr mit der Ouvertüre. Und dann gings los. Immer wieder lauschten wir der schönen Musik. Beschwingte Tänze und Melodien, die Marie und den Nussknacker, aber auch uns auf eine Reise in viele fremde Länder entführen sollten. Und schon waren wir in Spanien, in China, in Russland oder im Orient.
Wir tanzten zum Blumenwalzer oder malten intuitiv zu dieser Musik. Wir untersuchten einen echten Holznussknacker und knackten Nüsse mit ihm. Wir ließen zum Rhythmus der Musik Nüsse in einem Kasten durch Farbe rollen. Dabei entstanden wunderbare Kunstwerke. Gemeinsam überlegten wir wie ein Zuckerschloss aussehen könnte. Jedes Kind malte seine Ideen mit Pinsel und Farben auf ein großes Papier. Als es am Anfang dieses Jahres so kalt war, bauten wir aus Schnee und Eis herrliche Zuckerschlösser.
Es kamen aber auch viele Fragen auf. Eine war zum Beispiel: „Wie können Balletttänzer eigentlich so auf ihrer Fußspitze tanzen?" Wir haben herausgefunden, dass man dazu spezielle Tanzschuhe braucht, da man sich sonst an den Zehen verletzen könnte. In kleinen Filmen haben wir uns verschiedene Tanzszenen von echten Tänzern vom Dresdner Semperopernballett angeschaut. Dabei haben wir festgestellt, dass man sicher ganz viel üben muss, um so gut tanzen zu können. Später haben wir uns auch noch einen Kinderfilm der Cartoonito Märchenstunde über den Nussknacker angeschaut. Ein Film von Kindern für Kinder. Auch dieser hat uns sehr gut gefallen.
Nachdem wir uns in dieser Woche noch einmal Nussbäume im zeitigen Frühjahr angesehen hatten, kamen nun ganz viele Fragen zu den Veränderungen der Bäume im Jahreslauf auf. Diese wollen wir nun in einem neuen Projekt erforschen. Besonders freuen wir uns auf die regionale Zusammenarbeit mit Anke, die uns anhand ihres Nussbaumes einen ganz konkreten Einblick über das Jahr – bis zur neuen Nussernte- geben wird. Dankeschön dafür.
Seid nun herzlichst gegrüßt von den vielen Regenbogenkindern und dem Regenbogenteam des Evangelischen Kindergartens „Unterm Regenbogen" in Langula
Wenn ihr noch ein bisschen mehr über uns erfahren möchtet, dann schaut doch einfach mal bei uns hinein. Ein Besuch ist jederzeit unter: www.kindergarten-langula.de möglich. Kleiner Tipp: Wenn ihr noch einen Kindergartenplatz sucht, dann findet ihr dort den direkten Kontakt. Wir freuen uns auf euch!
Aufgeschrieben vom Team des Kindergartens Langula