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Vogtei-Echo - Amtsblatt der Gemeinde "Vogtei"
Ausgabe 9/2026
Ortschaft Oberdorla
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Der Heimat- und Trachtenverein Oberdorla berichtet:

Am 27.3.2026 trafen sich die Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins Oberdorla zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Tagesordnungspunkt war nach der Eröffnung und Begrüßung der Rechenschaftsbericht des Vorstandes:

Jedes Jahr vor Ostern treffen sich einige Frauen des Heimat- und Trachtenvereins, um den Osterschmuck für den Anger herzustellen. Dabei werden Buchsbaumgirlanden gewickelt und mit Ostereiern liebevoll verziert.

An Himmelfahrt übernahmen wir die Versorgung der Gottesdienstbesucher sowie vorbeikommender Wanderer am Kainsprung.

Eines der größten Vorhaben des Heimat- und Trachtenvereins war die Wiedereröffnung der Heimatstube. Viel Zeit, Mühe und Kreativität waren nötig, um aus ihr ein Schmuckstück zu machen. Zahlreiche Besucher waren sich, nachdem sie sowohl die Dauerausstellung als auch die Puppenstuben bestaunt hatten, einig, dass sich die Mühen gelohnt haben.

Ein weiterer Kraftakt war das Umsetzen des Dorfstellensteines der Wüstung Germerode. Hier wurde der Dorfstellenstein von einer privaten Wiese an einem Wegesrand aufgestellt, damit er von den Wanderern besser zu sehen ist.

Auch die Trachtengruppe war im vergangenen Jahr mehrfach gefordert. Dabei haben wir die Bewohner der Pflegeheime in Oberdorla und Mühlhausen mit unserem Gesang erfreut. Ein besonderer Nachmittag, bei dem die Landsenioren aus der Vogtei und aus Hessen angereist waren, bleibt uns in schöner Erinnerung.

Verpflichtungen, welche sich aus der Mitgliedschaft im Landestrachtenverein ergaben, wurden ebenfalls wahrgenommen.

Bei einem Besuch im Heimatmuseum in Falken und der Ausstellung zu 500 Jahren Bauernkrieg in der Marienkirche konnten wir viel Wissenswertes erfahren.

Der Vortrag über die Rotbuche - Mutter des Waldes als auch der Vortrag über das Heimatfest von 1954 fanden ebenso öffentliches Interesse wie auch der Vortrag über die Ahnenforschung.

Auch die Schule konnte auf unsere Unterstützung zählen. So brachten wir uns bei der Schulweihnachtsfeier ein, indem wir Kaffee, Glühwein, Waffelteig und Crepes vorbereiteten.

Ein Vorhaben, welches uns ganz besonders am Herzen liegt, ist die Wiederbelebung der Vogteier Mundart. Bisher gab es bereits 4 Treffen im Haus Vogtei, bei dem interessierten Bürger durch Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins die Vogteier Mundart nähergebracht wurde. Weitere Treffen sollen in regelmäßigen Abständen folgen.

Höhepunkte unseres Vereinslebens sind in jedem Jahr das Sommerfest, die Kremserfahrt, ein Spielenachmittag sowie die Weihnachtsfeier.

Nächster Tagespunkt waren die Berichte unserer Kassenwartin und der Revisionskommission.

Nachdem beide ihre Berichte verlesen hatten, konnte der Vorstand entlastet werden.

Ein weiterer Tagespunkt stand die Wahl des Vorstandes. Da sich einige langjährigen Mitglieder nicht mehr zur Wahl stellten, musste ein neuer Vorstand gewählt werden.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Hans-W. Schumann gewählt. Seine Stellvertreterin ist Helga Zeng. Vorstandsmitglieder sind Regina Trautmann, Sabine Fladung, Marion Steinbrecher, Steffen von den Eicken und Christine Breitbarth-Nagel.

Wir bedanken uns bei unseren altersbedingt ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Konrad Seidel, Rita Nöthling, Karl-Heinz Stegmann und Peter Peschel für ihr jahrelanges Engagement und wünschen ihnen weiterhin alles Gute.

Alle Bürger, die Interesse haben, am Vereinsleben des Heimat- und Trachtenvereins teilzunehmen, sind jederzeit herzlich willkommen.

Helga Zeng

Christine Breitbarth-Nagel