Der Sanitätsdienst der Bergwacht Oberhof beim GutsMuths-Rennsteiglauf hat mittlerweile fast 50-jährige Tradition.
Auch in diesem Jahr sicherten unsere 14 Einsatzkräfte den Start des Halbmarathons, die Nordic Walker und Wanderer sowie das Rahmenprogramm am Freitag- und Samstagabend ab.
Ebenso begleiteten wir den Durchlauf der Supermarathonis am „Stein 16“.
Dank der guten Organisation und des Traumwetters verlief die Veranstaltung ohne besondere Vorkommnisse.
Vom 13.-14.06. hieß es wieder Action pur im LOTTO Thüringen BIKEPARK!
Beim diesjährigen Rookies Cup zeigten die jungen Bikerinnen und Biker in den Kids- und Jugendklassen, was in ihnen steckt. Das regnerische Wetter im Vorfeld hatte die Strecke weich und teilweise extrem rutschig gemacht, sodass die Fahrt über Stock und Stein teilweise zur Schlammschlacht wurde. Höchstgeschwindigkeiten und Adrenalin waren garantiert!
Dass das Rennen unter diesen Bedingungen alles andere als ungefährlich ist, versteht sich von selbst. Genau deshalb stand an beiden Tagen ein starkes Team im Hintergrund bereit, um die medizinische Absicherung lückenlos zu garantieren. Täglich waren 9 Einsatzkräfte der Bergwachten Oberhof und Zella-Mehlis vor Ort - perfekt ausgerüstet mit zwei ATVs und zwei Einsatzfahrzeugen - sowie zwei Rettungsdienstmitarbeiter, Notärzte und ein Rettungstransportwagen.
Wider Erwarten waren es für die Einsatzkräfte, mit 15 ambulanten Behandlungen und zwei Transporten ins Krankenhaus, eher ruhige Arbeitstage - besonders im Vergleich zum Vorjahr, als das Sturz- und Verletzungsgeschehen noch deutlich intensiver ausfiel.
Ein packendes Wochenende liegt hinter uns!
Ein riesiges Danke die Organisatoren und an alle unsere Einsatzkräfte für den großartigen und unermüdlichen Einsatz für den Mountainbike-Nachwuchs!
Das längste Wochenende des Jahres bot den perfekten Rahmen für ein Highlight in unserer Truppe.
Rund um die Sommersonnenwende starteten wir mit einem kleinen Familienfest an der Oberhofer Hütte in den Sommer. Über 30 Teilnehmer aller Generationen kamen zusammen, um gemeinsam wertvolle „Quality Time“ zu verbringen.
Vor der Hütte verwandelte sich die Wiese schnell in einen Ort voller Leben und Lachen. Während viel Spaß für Jung und Alt garantiert war, sorgte ein leckeres Essen für das kulinarische Wohl.
Im Vordergrund standen jedoch die Gemeinschaft und die Gespräche abseits des Dienstgeschehens.
Als es dunkel wurde, verlagerte sich das Geschehen rund ums Lagerfeuer.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Sommerstart unvergesslich gemacht haben!
Über 49 Grad in der prallen Sonne und ein wolkenloser Himmel bildeten die Kulisse für das diesjährige GETTINGTOUGH Event, das den kleinen und vor allem großen Teilnehmenden auf den vier Hindernisstrecken über zwei, fünf, neun und siebzehn Kilometer alles abverlangte.
Für die Läuferinnen und Läufer stand jede Menge Action und Spaß im Vordergrund.
Im Hintergrund der Veranstaltung gab es einige Bedenken, ein solches Extremsport-Event bei diesen Tropentemperaturen überhaupt durchzuführen.
Umso erleichterter sind alle Beteiligten über den tatsächlichen Verlauf des Tages, der maßgeblich der professionellen Durchführung zu verdanken ist.
Insgesamt 28 Einsatzkräfte aus den DRK-Kreisverbänden Meiningen, Schmalkalden und Sondershausen waren unermüdlich vor Ort, um die medizinische Sicherheit der Veranstaltung zu garantieren. Allein aus unserer Ortsebene unterstützten neun Kräfte das gesamte Team. Tatkräftig unterstützt wurde die Mannschaft zudem durch einen Notarzt.
An insgesamt sechs strategisch verteilten Standorten wurde Rettungstechnik vorgehalten, um im Ernstfall sofort reagieren zu können. Neben Kommandowagen, Rettungs- und zwei Krankentransportwagen kamen drei Bergwacht-Fahrzeuge, zwei ATVs für unwegsames Gelände und eine mobile Sanitätsstation zum Einsatz.
Die Bilanz am Ende des Tages zeigt, dass die Sorgen dank auch einiger zusätzlicher Abkühlungsmöglichkeiten unbegründet blieben. Trotz der extremen Hitze verlief die Veranstaltung aus sanitätsdienstlicher Sicht überraschend ruhig. Insgesamt mussten 41 Patientinnen und Patienten ambulant behandelt werden - das sind erfreulicherweise 26 Hilfeleistungen weniger als im Vorjahr.
Nur ein einziger Patient musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Ein solch reibungsloser Ablauf ist bei diesen extremen Bedingungen alles andere als selbstverständlich. Ein großes Dankeschön gilt daher allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz!
Für unsere Anwärter wird es langsam ernst, denn die Sommerprüfung steht vor der Tür. Zur Vorbereitung ging es zur Dienstagsausbildung an den Hohen Stein in den Kanzlersgrund, wo organisierte Bergrettung auf dem Plan stand.
Im Fokus der Ausbildung lagen der Bau verschiedener Verankerungen für zuverlässige Standplätze im Gelände sowie die Rettung nach unten unter dem Einsatz des Gerätesatzes Statikseil.
Während sich alle voll auf die Seiltechnik konzentrierten, bot die Natur ein spektakuläres Kontrastprogramm am Himmel. Auf der einen Seite belohnte uns ein genialer Ausblick vom Fels hinab in den Kanzlersgrund mit einem tollen Sonnenuntergang, während nur ein Stück weiter nördlich über dem Thüringer Wald sprichwörtlich „die Welt unterging“.