Aus aktuellem Anlass ein Hinweis auf die auf die örtliche Pilzberatung. Auch wer keine Pilze sammelt, kann plötzlich mit einer Pilzvergiftung konfrontiert werden. Beispielsweise, weil das Kleinkind im Garten einen Wiesenpilz verschluckt hat, von dem nicht bekannt ist, ob er ungefährlich oder gar tödlich giftig ist. Dann ist guter Rat gefragt und zwar möglichst schnell.
Da Pilze ganz unterschiedliche Pilzgifte enthalten können, die jeweils andere Therapien erfordern, müssen die behandelnden Ärzte wissen, welche Pilzart verzehrt wurde. Die Giftnotrufzentrale Erfurt vermittelt daher den Kontakt zu den ehrenamtlichen Pilzsachverständigen. Damit Sie gleich die nächstgelegenen Pilzberatung im Landkreis Saalfeld Rudolstadt finden, hier die Beratungsstellen: Pilzsachverständige sind in Katzhütte, Remda, Saalfeld, Groschwitz, und Reschwitz tätig. Auch in Neuhaus (Sonneberg) gibt es einen Pilzberater. Die Kontakte können jeweils der Website der Thüringer Arbeitsgemeinschaft Mykologie (ThAM) entnommen werden: https://www.tham-thueringen.de/pilzberatung/pilzberater-nach-landkreisen/
In der Schwarzatalregion erreichen Sie die Pilzberaterin Claudia Hämmerling in Katzhütte unter 0176 32249902. Hier erhalten Sie Hilfe bei der Bestimmung von Pilzen bei einer möglichen Pilzvergiftung, Sie können aber auch telefonisch einen kurzfristigen Termin zur Korbkontrolle vereinbaren, damit Sie ihre gesammelten Pilze unbeschwert verspeisen können, oder einen Termin für eine Pilzwanderung in der Pilzsaison erfragen.
Denken Sie immer daran: Viele Pilzvergiftungen werden durch überständige Pilze verursacht. Darunter versteht man Pilze, die ihre beste Zeit hinter sich haben und anfangen zu vergammeln.
Sammeln Sie also nur frische Pilze ohne weiche oder schimmelige Stellen und stärkeren Madenbefall!