Sie stimmte ein auf das Festival, die Thüringer Bachwochen. Zum musikalischen Miteinander, ganz im Sinne von J. S. Bach, wurde im klingenden singenden Wölfis im Pfarrhaus musiziert.
Der Abend begann mit den Sängerinnen des Gemischten Chors Wölfis, die Frühlingslieder, meist altbekannte Weisen und Gedichte zu Gehör brachten. Natürlich durften auch die Gäste nicht nur stumm sein. Sie wurden zum Mitsingen aufgerufen und das brachte zusätzlich Frohsinn für Alle. Genau, wie zuhause bei Familie Bach in früheren Zeiten.
Eine Premiere war der erste Auftritt des jungen Ensembles „Wölfges´ser Blechharmonie“ Sechs junge Musikerinnen und Musiker gaben ihr erstes Programm zum Besten.
Die Gruppe besteht aus Chanice Triebel, Querflöte, Jette Böttner, Querflöte, Erik u. Jan Zimmer, Sousaphon/Flügelhorn, Leopold Czarnotta, Trompete und Philipp Schmidt, Flügelhorn.
Beginnend mit einem russischen Marsch „Abschied von Slaven“ von W. Agapken über die tschechischen Polkas „Die junge Liebe“, „Schöne Urlauszeit“ von Jan Pres, „Stelldichein mit Blasmusik“ von Slavko Avsenik, ging es weiter mit „Hallo Mister Susa“ von Torsten Reimann und „Flott voran …“ von Siegfried Reindel. Das Stück „Dem Land Tirol die Treue“, ein Stück das traditionell in Tirol und Südtirol gespielt und gesungen wird, wurde auch mit Begeisterung von den jungen Musizierenden gesungen.
Abschließend mit „Wir Musikanten“ von Kurt Gebel als Zugabe endete ihr Spiel. Man merkte, mit welchen Enthusiasmus und Begeisterung sie musizierten.
So bemerkte Philipp Schmidt zum Abschluss: „Ein neuer Tag, den wir am besten mit Musik und Üben verbringen sollten, ist ein gelungener Tag!“ Ein schönes Programm für diesen Abend.
Der anwesende Orchesterleiter Bernd Weidner war echt beeindruckt, was diese Gruppe junger Leute in ihrer Freizeit freiwillig zusätzlich einstudiert haben.
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit Bernd Weitner an der Elektro-Orgel mit Stücken und Episoden von J. S. Bach, Leopold Mozart und Musik aus ihrer Zeit.
Auch ein weiterer Gast, Markus Keul, erfreute als letzter Musiker die Anwesenden mit Musik von Gotik bis Barock und der Renaissance auf der Elektro-Orgel, sowie mit spanischen Klängen auf der Gitarre.
U.R.