Nach einem sehr musikalischen Frühlingsbeginn mit Konzerten wie „Wir mit euch“ mit Alexej Stadler u. der „Langen Nacht der Hausmusik“ im Rahmen der Thüringer Bachwochen, weiterhin dem Frühlingskonzert des „Kinder- und Jugendblasorchester Wölfis“ gab es einen weiteren sehr musikalischen Höhepunkt, die Konfirmation in Wölfis.
Der Erinnerung an Hermann Kirchner und der Blasmusiktradition in den Familien geschuldet, geht es in Wölfis immer sehr musikalisch zu, auch bei besonderen Anlässen, wie es diese bereits im Frühjahr gab.
So eben auch zur diesjährigen Konfirmation von zwei jungen Musikanten sowohl in der Wölfiser Kirche, als auch mit den Ständchen zu den Familienfeiern durch das Kinder-u. Jugendblasorchester Wölfis, ihren Kameraden in der Musik.
Schön ist, dass sich die jungen Konfirmanden entschieden haben in ihrer Taufkirche auch ihre Konfirmation zu feiern. Eng verbunden mit ihrer Kirche und Gemeinde haben sie sich in den Jahren ihrer Kindheit in der hiesigen Gemeinschaft immer wohl gefühlt und sich hier auch mit eingebracht.
Genau das macht es aus, regional eingebunden und verwurzelt zu sein im eigenen Ort! So konnten auch alle Freunde und Schulkameraden, die Lust hatten dabei zu sein, ganz unkompliziert am festlichen Gottesdienst teilnehmen.
Es gab sehr viel Musik, nicht nur ganz feierlich von der Orgel mit Volker Ortlepp zum Einzug, zur Begleitung der Lieder und beim Abendmahl. Sondern auch ganz beschwingt vom neuesten Ensemble, der „WölfGes`ser Blechharmonie“ (u.a. mit Leopold Czarnotta, Theodors Bruder) und zwar mit Stücken, wie: “Flott voran… “, dem „Böhmischen Traum“, „Bis bald, auf Wiedersehen“ und zum Ausklang des Gottesdienstes „Wir Musikanten“. Die jungen Leute spielen mit großer Begeisterung und freuen sich sehr, dass sie mit ihrer Musik so viel Freude bereiten können. Ein Konfirmations-Gottesdienst, wie er nach Wölfis passt. Denn letztendlich liegen die Wurzeln des Musikchors Wölfis und der Blasmusik bereits seit Ende des 18.Jhd. zum Teil in der Arbeit des Kantors auch in unserer evang. Kirche mit dem Wirken der Posaunenchöre und der Förderung durch Pfarrer N. Fabricius und Pfarrer L. Schramm begründet.
So wünschen Viele den beiden jungen Musikanten immer ein Leben mit viel Offenheit, auch gerade für die Musik. Getrost den Worten von Selma Lagerlöf: „Man sollte nicht ängstlich fragen: Was wird und kann noch kommen? Sondern sagen: Ich bin gespannt, was Gott jetzt noch mit mir vorhat.“
Schauen wir also positiv in die Zukunft dieser jungen Menschen in unserer Gemeinde und danken allen Mitgestaltern dieses sehr lebendigen Gottesdienstes. U. Rolapp