Was zu Pfingsten mit der Feier der Konfirmation begann, setzte sich in den folgenden Wochen mit der Feier der Goldenen Jubelkonfirmation und eine Woche später dann mit der Feier der Diamantenen Jubelkonfirmation fort.
Es ist immer wieder schön, die Freude in den Gesichtern zu sehen, wenn sich die Jubilare zuerst im Pfarrhaus, vielleicht nach Jahren das erste Mal wieder treffen und dann in die Kirche einziehen. Ganz so wie es hier in Wölfis die Tradition ist, durch den Westeingang und die gesamte anwesende Gemeinde schaut erhoben von ihren Plätzen auf die Einziehenden und geben ihnen die gebührende Ehre. Wenn dann im Gottesdienst ein Rückblick gehalten wird und Worte des Mutmachens für die kommenden Jahren und fröhliche Lieder erklingen, dann werden Emotionen geweckt. Welche Erinnerungen werden da wieder wach und werden sicher zur nachfolgenden Feier ausgetauscht. Schön ist es, wenn möglichst viele der Jubilare des Jahrgangs dabei sind. Ganz egal, was sie in ihrem Leben geworden sind, was Alles hinter ihnen liegt, in diesen Stunden sind sie wieder jung im Geiste und die Gemeinschaft, die sie einmal waren, erwacht neu. Vergessen wurden auch die nicht, die nicht mehr am Leben sind. Traurig nur, wenn sich mancher doch dünkt etwas Besseres zu sein und darum jeden Kontakt mit den ehemaligen Klassenkameraden/ innen meidet. Gerade die Gemeinschaft ist es, die uns stärkt und vielen auch einen neuen auflebenden Kontakt ermöglicht. Mögen sie sich noch viele Jahrgänge zu solchen und anderen Feiern in den kommenden Jahren treffen und ihre Erinnerungen leben und erleben, wie es auch den anderen Klassenkameraden geht.
Eine frohe Gemeinschaft eben, die einander stärkt und hält.
U. R.