Das verbliebene alte Bankett wurde bis auf tragfähigen Untergrund abgetragen und der Untergrund für den Asphalteinbau vorbereitet. Foto: Mario Streit
Arbeiter der Firma Karlen u. Kraske beim Bitumeneinbau für die Fahrbahn. Foto: Mario Streit
Göschitz. Not macht erfinderisch. Da auf einem längeren Gefällestück der Ortsverbindungsstraße nach Förthen das Bankett regelmäßig nach Starkregen weggespült wurde und die Bitumenschicht blank lag, musste es immer wieder erneuert werden. Aufgrund des Ausmaßes konnte dies nur durch Firmen erledigt werden. Das strapazierte regelmäßig den ohnehin schon schmalen Haushalt. Nachdem bereits vor sechs Jahren ein Kurveninnenradius mit Großpflastersteinen befestigt wurde, entschied sich die Gemeinde jetzt für eine eher unkonventionelle Lösung, die günstiger als Pflaster aber genauso dauerhaft ist: eine Befestigung mit einer zehn Zentimeter dicken Asphaltschicht. Sie soll langfristig für Ruhe sorgen. Abgeschaut hat man sich die Konstruktion beim Freistaat, der diese Methode neben anderen Lösungen bereits mit Erfolg bei einem Teil seiner Landesstraßen einsetzt. Insgesamt wurden in der vorletzten Novemberwoche auf diese Weise 210 Meter Bankett befestigt, dazu kommen 160 Quadratmeter erneuerte Fahrbahn.
Die für die Reparatur erforderliche Vollsperrung hatte für die Gemeinde noch einen positiven Nebeneffekt: Baufreiheit für den dringend notwendigen Rückschnitt an Bäumen und Sträuchern, den Bürgermeister Christof Plöthner mit drei weiteren Helfern an einem Nachmittag vornahm.
Bedenkt man die erwartete Nachhaltigkeit, sollte in den kommenden Jahren erstmal kein Handlungsbedarf in Sachen Reparaturen für die Straße nach Förthen bestehen.
Mario Streit