Die VG-Vorsitzende Kathleen Mertz und Bauamtsleiter Mario Streit mit der in den Ruhestand verabschiedeten Waltraut Schöbel
Oettersdorf. Der 30. September war für Waltraut Schöbel ein einschneidender Tag. Letzter Arbeitstag und Abschied in eine neue Lebensphase. Die langjährige Mitarbeiterin der Bauverwaltung geht in den verdienten Ruhestand, hat jetzt viel Zeit für Haus, Hof, Garten und das Wichtigste, die Familie. Daneben kann sie vielleicht auch noch mehr Zeit in das Ehrenamt, hier ist sie für die Kirche sehr aktiv, einbringen.
Waltraut Schöbel war fast 22 Jahre eine sehr zuverlässige und fleißige Mitarbeiterin der Bauverwaltung. Aus dem Baufach kommend, kümmerte sie sich zunächst hauptsächlich um die Abrechnung der Straßenausbaubeiträge, eine nicht gerade konfliktlose Aufgabe. Ihre ruhige und menschenfreundliche Art half dabei, so manchen drohenden Krach bereits im Keim zu ersticken. Nach der Reduzierung der Bauverwaltung auf zwei Mitarbeiter war sie dann auch für die immer aufwendiger werdende Fördermittelverwaltung und später auch die Bearbeitung von Grundstücksfragen und Pachten zuständig. Daneben unterstützte sie ihren Bauamtsleiter bei der Betreuung und Abrechnung von Baustellen und der Ausschreibung von Baumaßnahmen.
Waltraut Schöbel ließ es sich nicht nehmen, ihre Kollegen und auch die Bürgermeister der Gemeinden zu einem guten Frühstück einzuladen. Neben dem Essen gab es in der Feierstunde Dankesreden, wurden lustige Erinnerungen ausgetauscht, aber auch die eine und andere Träne verdrückt. Abschließend wünschte die VG-Vorsitzende Kathleen Mertz der scheidenden Mitarbeiterin für Ihre Zukunft alles Gute: „Wir werden dich vermissen - deine ruhige und ausgeglichene, aber auch sehr korrekte Art wird uns in unserer Runde fehlen!“.
Doch das Leben geht weiter und die Aktenberge bauen sich nicht von allein ab. So war es wichtig, die Stelle schnellstmöglich wieder zu besetzen. Im Ergebnis der Ausschreibung konnte die Verwaltung mit der in Oettersdorf wohnhaften Franka Korneli eine sehr kompetente Mitarbeiterin gewinnen. Ihre langjährigen Erfahrungen aus der Tätigkeit in einem Ingenieurbüro auch in Zusammenhang mit der Abwicklung umfangreicher Baumaßnahmen sorgen dafür, dass der Übergang nahezu nahtlos erfolgte.
Mario Streit