Mithilfe des JCB der Landgenossenschaft Dittersdorf, hier pilotiert von Andreas Müller, wurde altes Gehölz entwurzelt und zum Abtransport verladen.
Auch so geht`s: Die Erfahrungen des Märchens von der großen Rüber nutzend, bergen die Chursdorfer hier mit vereinter Kraft eine Wurzel.
Dem Aufruf zum alljährlichen Frühjahrsputz, waren am 18. April mehr Chursdorfer als in den Vorjahren gefolgt. Pünktlich um 08:30 Uhr standen 25 tatkräftige große und sieben kleine Helfer in der Ortsmitte, um sich kurz darauf an mehreren Schwerpunkten zu verteilen. Zum Standard gehört dabei immer das Reinigen der Straßenränder und der Straßeneinläufe. Auch die beiden großen Absatzschächte am Ortsausgang in Richtung Dittersdorf wurden wieder in die Kur genommen, das abgelagerte Sediment entsorgt.
Schon seit Längerem verlangte die Verbretterung an der Außenwand der Bushaltestelle nach einem neuen Anstrich, auch dieser wurde mit erledigt. Etwas schwieriger und ohne Technik nicht realisierbar war das Entfernen, einschließlich des Entwurzelns, von im Laufe der Jahre geschädigten, teils abgestorbenen und deshalb unansehnlichen Gehölzen. Die Landgenossenschaft Dittersdorf hatte dafür dankenswerterweise ihren JCB zur Verfügung gestellt, dessen Einsatz wohl viele Stunden schwere Handarbeit sparte. Auch eingewachsene und funktionslose Rasenborde wurden mittels der Technik abgebrochen. Für Ersatz der alten Sträucher ist bereits gesorgt, um dem Ziel einer weiteren Aufwertung der Ortsmitte gerecht zu werden. Für die Abfuhr des Totholzes zum Maifeuerplatz kamen einmal mehr private Traktoren mit Hänger zum Einsatz.
Das, was in nur drei Stunden in Chursdorf mit vereinter Kraft geschaffen wurde, kann sich durchaus sehen lassen. Dies bekräftigten auch die Ratsmitglieder Rainer Fiedler und Jens Müller mit ihren Dankesworten am Ende des Arbeitseinsatzes.
Text und Fotos: Mario Streit