„Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
der täglich sie erobern muss!
Und so verbringt, umrungen von Gefahr,
hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahr.
Solch ein Gewimmel möchte ich sehn!
Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn!“
Am 08.08.2026 schossen mir Goethes Worte sofort ins Gedächtnis, als nach unserem Aufruf zum Festtagsputz über 100 Moßbacher, sogar die Kleinsten waren dabei, mit Heckenscheren, Sensen, Rasenmähern, Astscheren, Rechen. Besen, Hacken und Schubkarren am Dorfplatz erschienen.
Erstaunlich, was wir gemeinsam zu leisten in der Lage waren!
Vor vergrasten Treppen und Mauern am Dorfteich wurden wieder freigelegt. Rund um unseren Dorfteich wurde Wildwuchs herausgesägt, herausgeschnitten, was dort nichts zu suchen hatte.
Nun, nur noch von Schilf und Bodendeckern umrahmt sind unsere Dorfteiche wieder ansehenswert.
Die Hecke auf der Winterseite erhielt einen Feinschnitt. An Bordsteinkanten, auf Bürgersteigen, Stellflächen wächst kein Unkraut mehr. Auch die Blumenbeete sind unkrautfrei.
Der Dorfplatz sah noch nie so viele fleißige Helfer. Das Pflaster unter den Bänken und Tischen, an der Wartehalle und dahinter am Pavillon ohne Gras und Unkraut!
Welch ein Anblick! Welch eine Sauberkeit! Die „Fichtelburgbewohner“ mähten mit geballter Kraft alle Hänge vom Dorfanfang bis zum Abzweig Sportplatz. Hässliches Unkraut an Bürgersteigen und Pflasterflächen hatte keine Chance mehr. Der „Winkel“ strahlt durch seine immer aktiven Anwohner absolute Sauberkeit aus.
Die Aktiven der „Langraschpelallee“ übertrafen sich selbst, mähten Hänge, schnitten überwüchsiges am Bach und schmückten an der Gabelung Plothenweg - Drebaer Weg mit interessanten Figuren den Hang.
Ich kann nur den Hut ziehen vor euch Fleißigen an diesem schweißtreibenden, heißen Sonnabend. Die Gemeinde und die Freiwillige Feuerwehr bedankten sich bei all den tüchtigen Helfern zur Mittagszeit mit Rostern und Getränken am Feuerwehrhaus.
Text und Fotos: Gisela Krösel