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Überherrner Rundschau
Ausgabe 27/2026
Mitteilungen der Gemeindeverwaltung
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Viel Mitsprache bei den Special Olympics Nationalen Spielen im Saarland

Lob für die Ausrichter

 

Saarbrücken, 20. Juni 2026 - Schon vor Beginn der Nationalen Spiele im Saarland hatte Dennis Mellentin, Vizepräsident Athleten bei Special Olympics Deutschland (SOD), stolz verkündet, dass sich die Einbindung von Athlet*innen in den vergangenen Jahren so positiv verändert hat, dass man nun mit voller Überzeugung sagen kann: Von Athlet*innen für Athlet*innen. Mellentins Einschätzung hat sich während der Spiele zu 100 Prozent bestätigt. Athlet*innen wirken nicht nur sportlich mit, Athlet*innen und ehemalige Athlet*innen gestalten die Spiele auch inhaltlich und in der Ausrichtung mit, sie sind in den Gremien vertreten, sie arbeiten im Haupt- und Ehrenamt.

Generell fiel auf, dass bei diesen Spielen mehr Menschen mit Beeinträchtigung einbezogen waren als bei früheren Veranstaltungen, sowohl in der hauptamtlichen Organisation als auch bei den 3.100 Volunteers. Christiane Krajewski brachte es auf den Punkt: "Inklusion macht`s möglich." Der saarländische Athletensprecher Tim Theobald aus Überherrn, auch Mitglied der Arbeitsgruppe, interpretierte Inklusion pragmatisch: "Ich habe vielen Freunden gesagt, sie sollen sich als Volunteer hier melden. Einige haben das auch gemacht. Viele wissen ja einfach nicht, wie sie mit Menschen mit Handicap umgehen sollen. Das kann man hier lernen."

Die stimmungsvollen und von allen hoch gelobten Nationalen Spiele sollen vor allem langfristig ihre Wirkung entfalten. Der saarländische Sportminister Reinhold Jost sieht zum Beispiel die 10-Millionen-Investition anlässlich dieser Spiele in barrierearme Sportstätten nicht als endgültiges Ziel für gelungene Inklusion, sondern als Anfang. "Das muss weitergehen", sagte er. Die Spiele können helfen, dass künftig mehr inklusiver Sport für alle Menschen ermöglicht wird, eines der Hauptziele von Special Olympics.

Das Saarland-Team durfte viel Lob entgegennehmen für die Ausrichtung, für die grenzübergreifende Idee, für die Darstellung ihrer Heimat und nicht zuletzt für die Herzlichkeit, mit der die Teilnehmenden und Besucher*innen aufgenommen wurden. 110.000 Menschen wurden an den Sportstätten erreicht, und sie alle haben mitbekommen, dass hier gerade etwas ganz Besonderes stattfindet. Die überbordende Freude über Medaillen und Platzierungsschleifen, über persönliche Bestleistungen oder schlicht darüber, gut ins Ziel gekommen zu sein, ließ niemanden kalt. Freundschaften wurden erneuert und neu geschlossen. "Schade, dass es vorbei ist", sagte die SOD-Präsidentin und sprach damit wohl vielen aus der Seele.

Im Rahmen des Host Town Programms hatten wir eine Delegation aus Luxemburg zu Gast. Sie ist in 2 Teams beim 3x3 Basketball angetreten und ist erfolgreich wieder heim gefahren. Das Team "Grand Duchy Hoopers" haben Gold ihrer Kategorie gewonnen und die "Mighty Red Lions" holten Silber.