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Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge
Ausgabe 5/2026
Amtlicher Teil
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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 25. April 2026 fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Gräfenthal ein feierlicher Festakt anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Wehr sowie 150 Jahren gelebter Feuerwehrtradition in Gräfenthal statt.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Feuerwehrwesen und Gesellschaft folgten der Einladung. Unter ihnen befanden sich unter anderem Landrat Marko Wolfram als Schirmherr, Staatssekretär Andreas Bausewein, Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck sowie Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und benachbarter Feuerwehren.

Der Festakt wurde durch ein abwechslungsreiches und durch den Feuerwehrverein hervorragend organisiertes Programm umrahmt. Neben musikalischen Beiträgen des Kirchenchores Gräfenthal und von Alexander Just standen insbesondere die Grußworte der Ehrengäste sowie der Feuerwehrführung im Mittelpunkt. Auch die Geschichte der Feuerwehr und bedeutende Ereignisse wurden in einem Vortrag des Heimat- und Geschichtsvereins Gräfenthal anschaulich dargestellt.

In meinem Grußwort habe ich die besondere Bedeutung der Feuerwehr für unsere Stadt hervorgehoben. Seit 150 Jahren stehen engagierte Bürgerinnen und Bürger für Hilfeleistung, Verantwortung und Zusammenhalt. Diese Werte prägen die Feuerwehr bis heute und sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gemeinwesens.

Besonders gewürdigt wurde die hohe Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden sowie deren kontinuierliche Weiterentwicklung. Mit der Spezialeinheit für Waldbrände verfügt die Feuerwehr Gräfenthal über ein bemerkenswertes Kompetenzprofil, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung findet.

Auch im Bereich der Nachwuchsarbeit setzt die Feuerwehr Maßstäbe: Die Auszeichnungen beim Ostthüringer Feuerwehrpreis 2025 (1. Platz) und 2026 (2. Platz) zeigen eindrucksvoll, wie erfolgreich innovative Projekte zur Gewinnung junger Mitglieder umgesetzt werden.

Ein besonderer Dank gilt neben der Einsatzabteilung auch der Jugendfeuerwehr sowie dem Feuerwehrverein. Durch ihr Engagement tragen sie maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt bei und stärken den Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Das Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern auch ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unserer Feuerwehr. Die Stadt Gräfenthal kann stolz auf diese starke und verlässliche Einrichtung sein.

Im Rahmen des Festaktes wurde zudem auf die bevorstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten hingewiesen. Diese finden vom 26. bis 28. Juni 2026 auf dem Festplatz Ringelteich statt. Die Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Vorbereitungen für die Badesaison laufen

Im Schwimmbad laufen derzeit die Vorbereitungen für die diesjährige Badesaison. Der Schwimmbadverein und der städtische Bauhof sind gemeinsam im Einsatz, um das Bad wieder für den Sommer herzurichten.

Dazu gehören unter anderem Reinigungsarbeiten, kleinere Instandsetzungen sowie die Pflege der Außenanlagen. Unabhängig davon sind auch noch Restarbeiten im Zuge der Foliensanierung durch die ausführende Fachfirma sowie kleinere Reparaturarbeiten an der Anlage zur Wasseraufbereitung erforderlich.

Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass der Schwimmbadverein neue Startblöcke angeschafft hat, die für den öffentlichen Badebetrieb vorgesehen sind. Solche Ausstattungen müssen hohe Anforderungen erfüllen und sind daher mit erheblichen Kosten verbunden. Umso bemerkenswerter ist dieser schöne Beitrag zur Aufwertung unseres Schwimmbades.

Dank zahlreicher Sponsoren und Unterstützer ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche in diesem Jahr erstmals bis zum vollendeten 16. Lebensjahr kostenfrei. Bisher galt der freie Eintritt bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Damit wird unser Schwimmbad einmal mehr zu einem wichtigen und familienfreundlichen Treffpunkt für alle Generationen und Badegäste.

Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren und Unterstützer sowie an den Schwimmbadverein für das große ehrenamtliche Engagement und die finanzielle Unterstützung.

AGATHE - Unterstützung für unsere Seniorinnen und Senioren

Am 13. Mai war ich gemeinsam mit Staatssekretär Udo Götze und Landrat Marko Wolfram in der AWO-Begegnungsstätte in Gräfenthal zu Gast.

Bei einer lustigen BINGO-Runde wurde deutlich, wie wertvoll das Landesprogramm AGATHE - Älter werden in Gemeinschaft für unsere Seniorinnen und Senioren ist. Frau Weidt, die für Gräfenthal zuständige AGATHE-Beraterin, unterstützt alleinlebende ältere Menschen, berät kostenlos und vertraulich, hört zu und hilft dabei, passende Ansprechpartner und Angebote zu finden.

Gerade im Alltag kann eine solche Unterstützung viel bewirken, sei es bei Fragen zu Pflege, Anträgen, Vorsorge oder einfach beim Wunsch nach mehr Gemeinschaft.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Weidt sowie an den AWO-Ortsverband für die engagierte Arbeit und den freundlichen Austausch.

Eine Beratung durch Frau Weidt findet am 1. Juni 2026, 9:00 bis 12:00 Uhr im Rathaus Gräfenthal statt. Weitere Informationen erhalten Sie in diesem Amtsblatt sowie unter www.agathe-thueringen.de

Maibaum auf dem Marktplatz

Durch den Trachtenverein wurde dankenswerterweise auch in diesem Jahr ein sehr schöner Maibaum mit Kranz für den Marktplatz der Stadt Gräfenthal geschmückt und durch den Bauhof aufgestellt. Herzlichen Dank dafür.

Hinweis zu Baumpflegemaßnahmen

In den vergangenen Tagen gab es vereinzelt Nachfragen zu Baumpflegemaßnahmen in den Ortsteilen. Ich möchte deshalb kurz erläutern, warum solche Arbeiten notwendig sind.

Die Stadt ist für die Verkehrssicherheit an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen verantwortlich. Dazu gehört auch, dass Bäume in diesen Bereichen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gepflegt werden. Wenn abgestorbene Äste, überhängende Kronenteile oder andere erkennbare Gefahren vorhanden sind, müssen entsprechende Maßnahmen veranlasst werden, um Schäden an Personen, Fahrzeugen, Gebäuden oder technischen Anlagen möglichst zu vermeiden.

Teilweise betrifft dies auch Bäume, deren Kronen in Strom- oder Versorgungsleitungen hineinwachsen. In solchen Fällen besteht aus Sicherheitsgründen ebenfalls Handlungsbedarf.

Naturschutzrechtliche Belange werden bei solchen Maßnahmen selbstverständlich berücksichtigt. Gerade in der Brut- und Setzzeit ist besondere Sorgfalt erforderlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Pflegeschnitt an Bäumen in dieser Zeit grundsätzlich verboten ist. Vielmehr kommt es auf Art, Umfang und Notwendigkeit der jeweiligen Maßnahme an.

Ziel ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten und die Bäume zugleich möglichst dauerhaft zu erhalten.

Ich bitte um Verständnis, dass solche Arbeiten manchmal sichtbar in das gewohnte Ortsbild eingreifen können. Sie erfolgen jedoch im Rahmen unserer Verantwortung und mit Blick auf die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Engagement für ein gepflegtes Stadtbild

Der Marienbrunnen in Gräfenthal wurde kürzlich wieder sehr aufwendig und liebevoll bepflanzt. Frau Monika Tkotz kümmert sich bereits seit vielen Jahren mit viel Engagement um die Gestaltung und Pflege dieses schönen Blickfangs in unserer Stadt.

Auch Herr Andreas Stauche hat sich erneut mit viel persönlichem Einsatz eingebracht. Am Fuße des Winterbergs, im Bereich zwischen Ringelteich und Mühlgasse bis zum Viadukt, wurden durch ihn Wege hergerichtet und neue Geländer aufgebaut.

Für dieses persönliche Engagement möchte ich mich herzlich bedanken. Solche Beiträge werten unsere Stadt sichtbar auf und zeigen, wie viel durch Eigeninitiative und Verbundenheit bewegt werden kann.

Mein Dank gilt zugleich allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an vielen Stellen mit persönlichem Einsatz, Zeit, Ideen und Tatkraft für unsere Stadt einbringen. Oft geschieht dies im Kleinen und ohne großes Aufsehen, aber gerade dieser Einsatz macht Gräfenthal lebens- und liebenswert.

Zaun am Ringelteichgelände erneuert

Der städtische Bauhof hat den Zaun hinter dem Ringelteichgelände erneuert. Die Arbeiten waren notwendig geworden, nachdem mehrere Bäume umgestürzt waren und den alten Zaun beschädigt hatten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Bereich ist nun wieder ordentlich hergerichtet und das Gelände sicher eingefasst.

Marcel Kuhnen

Bürgermeister