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Pößnecker Stadtanzeiger
Ausgabe 3/2026
Nichtamtlicher Teil
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Regelschule „Prof. Franz Huth“ erhält Dr.-Eduard-Weißer-Preis 2026

Die zum Jahresempfang 2026 Geehrten

Besonderes Engagement zum Jahresempfang der Stadt Pößneck ausgezeichnet

Kürzlich fand im Pößnecker Schützenhaus der Jahresempfang der Stadt Pößneck statt. Wie immer bietet dieser Empfang die Gelegenheit, den Blick auf die Menschen zu richten, die sich in und für die Stadt engagieren.

So wurde in bereits mehrjähriger Tradition der Dr.-Eduard-Weißer-Preis für herausragendes soziales und gesellschaftliches Engagement verliehen. Preisträger im Jahr 2026 ist die Staatliche Regelschule „Prof. Franz Huth“, die für ihre Aktivitäten und Initiativen, die weit über das normale Unterrichtsgeschehen hinaus gehen, ausgezeichnet wurde. Den symbolischen Scheck überreichte Christopher Ligwe, Geschäftsführer der Pharmachem GmbH & Co. KG. Das Unternehmen stiftet den Preis jährlich und hat nun das Preisgeld als Reaktion auf die allgemeine Inflation großzügiger Weise auf 1.500 Euro erhöht.

Neben dem Dr.-Eduard-Weißer-Preis wurden zwei Goldene Ehrenmedaillen der Stadt Pößneck verliehen. Eine davon erhielt Heimatforscher Hans Walter Enkelmann für sein bedeutendes Engagement im Rahmen der Bewahrung von Stadt- und Regionalgeschichte. Weiterhin wurde Jochen Marschall für seinen jahrzehntelangen Einsatz als freiwilliger Lebensretter bei der DRK-Wasserwacht Pößneck mit der Goldenen Ehrenmedaille der Stadt bedacht.

Ferner im Rahmen des Jahresempfangs geehrt wurde Sarah Weschke vom Unternehmen Heinerle-Berggold, die als Landesbeste in Thüringen die Ausbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin abschloss.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Trio „Viviko“ der Musikschule Saale-Orla, bestehend aus den Brüdern Paul, Hans und Max Pudritz. Die Versorgung der knapp 250 Gäste übernahm die Volkssolidarität Pößneck.

In seiner diesjährigen Rede blickte Bürgermeister Michael Modde auf seine bisherige Amtszeit und damit die letzten 20 Jahre zurück. Es erfülle ihn dabei eine Mischung aus „Staunen und Stolz“. In dieser Zeit sei viel passiert - man denke zurück an den Bau des Kreisverkehrs, den Umbau der Bilke zur Bibliothek, den Bau von Stadtbad und Museum642, Erwerb und Sanierung des Schützenhauses, den Thüringentag sowie die Sanierung des Freibads Bad am Wald. Beim Blick auf all diese Errungenschaften prägte er den Satz „Hoffnung hat eine Postleitzahl: 07381“. Die Kommune sei das Gegenmodell zur Unübersichtlichkeit in unserer Welt, Kommunen „schaffen Realität“, so Modde. So lobte er auch die Zusammenarbeit mit dem Pößnecker Stadtrat.

Den zahlreichen Gästen legte er zwei Wünsche ans Herz: Gelassenheit, über Dinge hinweg zu sehen, die man nicht ändern kann, aber dennoch Mut, die Zukunft zu gestalten.