Jürgen Kühn, Michael Modde, Christian Herrgott (von links) und Thomas Zirkel (nicht im Bild) warfen die symbolischen ersten Kugeln.
Es ist geschafft: Am 27. Februar konnte die Abteilung Kegeln des 1. SV Pößneck ihre neue Kegelbahn offiziell einweihen. Viel Schweiß der Abteilungsmitglieder, viel Mühe der Fachfirma und vor allem Herzblut sind in Neubau und Umgestaltung geflossen. Abteilungsleiterin Katja Thiele dankte allen Beteiligten - von Geldgebern über Handwerker bis hin zu den fleißigen Helferlein. Viele Gäste waren der Einladung in die Straße des Friedens gefolgt, darunter Vertreter von Landessportbundes, des Kreissportbundes, des Kegelkreises Saale-Orla sowie des Präsidiums des 1. SV Pößneck und natürlich zahlreiche Kegelsportler.
Die symbolischen ersten Kugeln durften der Geschäftsführer des LSB Thüringen Thomas Zirkel, Landrat Christian Herrgott, Pößnecks Bürgermeister Michael Modde und Vereinspräsident Jürgen Kühn werfen. Letztgenannter rekapitulierte noch einmal das Ausnahmeprojekt, das ein Gesamtvolumen von 170.000 bis 175.000 Euro aufweist. 99.000 Euro davon kamen als Fördermittel vom Landessportbund, 20.000 Euro von der Stadt Pößneck und weitere 10.000 Euro steuerte der Landkreis Saale-Orla bei. Der übrige Anteil wurde in Eigenleistung der Abteilung Kegeln erbracht bzw. von privaten Spendern hinzugegeben.
Kegelbahnbauer Lutz Möckel erläuterte kurz die technischen Innovationen, die nun auf der bundesligatauglichen 4-Bahnen-Kegelanlage verbaut sind: Bildschirme, moderne Touchscreens und ein digitales Auswertungssystem machen Wettkämpfe künftig nicht nur für die Sportler selbst, sondern auch für die Zuschauer zu einem besonderen Erlebnis.
Für einen Höhepunkt will der Sportwart Volkmar Timmler des Kegelkreises Saale-Orla noch in diesem Jahr sorgen: Die Deutschen Meister, Weltpokal- und Champions-League-Sieger im Kegeln aus Zerbst sollen nach Pößneck kommen und hier gegen eine Kreisauswahl antreten.
1. SV Pößneck