Geschichte(n) aus dem alten Pößnecker Schulwesen - Referent Karl Ernst
Donnerstag, 25. Juni 2026, 17:00 Uhr, Bilkesaal
Erinnerungen an die eigene Schulzeit sind oft ein verbindendes Element über viele Jahrzehnte. Sie spiegeln stets die Bedingungen und Vorstellungen über Lernen, Lehren, Entwicklung und Sozialisation in einer bestimmten Zeit und vor allem das eigene Erleben dieser Einflüsse wider.
Die Geschichte des Schulwesens in Pößneck füllt viele Aktenbände. Das älteste bekannte Schulgebäude stammt aus dem Jahre 1505. Auch die anderen Schulgebäude aus über 500 Jahren Pößnecker Schulgeschichte stehen noch. Ihr Neubau erfolgte stets unter dem Zwang sich abzeichnender unhaltbarer Zustände. Sie dokumentieren aber auch die Bemühungen um eine Verbesserung des städtischen Schulwesens insgesamt und können als Aufbruch in eine neue Zeit betrachtet werden.
Was aber wissen wir über das, was sich in ihnen abspielte? Wie waren die Schulen in dieser Zeit ausgestattet? Wie viele Schüler besuchten die Schule und wie lange? Wie sah der Tagesablauf aus, was und wie lernten sie im Unterricht? Hatten sie Lehrbücher? Welche Fächer wurden unterrichtet? Wer waren die Lehrer und wie gingen sie mit den ihnen anvertrauten Schülern um? Unter welchen Bedingungen erfolgte die Wissensvermittlung?
Auf diese Fragen und vieles mehr gibt Karl Ernst in dieser Veranstaltung, welche nicht zufällig am 275. Brezeltag stattfindet, Antworten. Der Inhalt des Vortrags reicht dabei von einem historischen Überblick zum Pößnecker Schulwesen über Inspektionsberichte und Schüleraufzeichnungen bis zu Reformbestrebungen und spart Akten über „Widersetzlichkeiten“ oder Beschwerden über prügelnde Lehrer nicht aus.
Karten gibt es ab sofort in der Tourist-Information Pößneck im Museumsgebäude am Klosterplatz 2-4-6. Erwachsene: 5,00 Euro; Ermäßigt (11-16 Jahre): 3,00 Euro; Kinder bis 10 Jahre frei.
Wir freuen uns auf Sie!