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Pößnecker Stadtanzeiger
Ausgabe 5/2026
Nichtamtlicher Teil
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Franz-Huth-Grabstätte erstrahlt in neuem Glanz

Die restaurierte Huth‘sche Grabstätte mit Neubepflanzung vom Mai 2026

 

 

Nach Prof. Franz Huths Tod am 7. Juni 1970 im Alter von 93 Jahren in Weimar, wurde er dort auf dem Historischen Friedhof beigesetzt, welcher einer der meistbesuchten Friedhöfe Deutschlands ist. Und das nicht ohne Grund. Der 1818 eröffnete Friedhof ist eine Parkanlage mit altem Baumbestand und liegt auf einer Anhöhe im Südwesten der Stadt neben dem Poseckschen Garten und beherbergt die Grabstätten zahlreicher namhafter Persönlichkeiten. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit – neben der Grabstätte von Prof. Franz Huth – ist die Weimarer Fürstengruft mit den Särgen von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. 1998 erklärte die UNESCO den zur Klassik Stiftung Weimar gehörenden Historischen Friedhof zusammen mit der Fürstengruft als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum Weltkulturerbe. Die Grabstätte von Prof. Franz Huth und seiner Frau Gertrud, geb. Borchmann, sowie Tochter Elisabeth verh. Loebe, befindet sich auf dem Historischen Friedhof in der Abteilung Ehrenbürgerfeld, Reihe 7, Nr. 65. Es handelt sich um ein vierstelliges Urnenwahlgrab, dessen Nutzungsrecht im Juni des Jahres 2000 auslief. Aufgrund eines Sperrvermerks bleibt die Huth‘sche Grabstätte aber weiterhin bestehen. Seitdem kümmert sich auch die Stadt Pößneck um diese. Im Zuge der Vorbereitungen für die Sonderausstellung „Sieh dir diesen Huth an!“ anlässlich des 150. Geburtstags von Prof. Franz Huth organisierte die Stadtverwaltung eine Restaurierung der Steine mit einer zusätzlichen Reinigung, Versiegelung und Wiederherstellung der Inschriften durch den einheimischen Steinmetz Matthias Hoff.