der Frühling ist in unserer Gemeinde angekommen und mit ihm eine Vielzahl an Projekten, sowie personellen Neuerungen. Zum 15. April durften wir Diana Spindler in unserem Verwaltungsteam im Bereich des Ordnungsamtes begrüßen. Ich heiße sie herzlich willkommen und wünsche ihr für ihre verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg sowie eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen, den Bürgern und den Behörden.
Veränderungen haben sich auch im Freibadbetrieb in Liebschütz ergeben. Das Team besteht nun aus Stephan Illmer und Jürgen Pahlke, die den Badebetrieb im Auftrag der Gemeinde Remptendorf leiten. Die Kooperation mit dem Schwimmbadservice Amigo Kaufmann besteht trotzdem weiterhin, um die gewohnt guten technischen Rahmenbedingungen sicherzustellen. Die im letzten Jahr gespendete Edelstahlrutsche wird in dieser Saison zu einem neuen Highlight der Anlage zählen. Die Mitarbeiter des Bauhofes haben die notwendigen Umbauarbeiten bereits durchgeführt. Zudem soll eine neue PV-Anlage die Nebenkosten senken und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wir gehen aktuell davon aus, dass alle Arbeiten bis zur Hauptsaison fertiggestellt sind. Der Badebeginn wird je nach Temperaturentwicklung flexibel festgelegt und kurzfristig bekanntgegeben. Unser Bauhof hat das Frühjahr auch an anderer Stelle bereits intensiv genutzt. In Zusammenarbeit mit der STW GmbH wurde eine erste Runde notwendiger Straßenreparaturen durchgeführt, wobei der Schwerpunkt vorerst auf Remptendorf lag. Des Weiteren haben die Mitarbeiter in Karolinenfield auf der „Grünen Insel“ eine Schaukel aufgestellt, sowie im Kindergarten „Zwergenhaus“ ein neues Sonnensegel zum Schutz des U3-Bereiches angebracht. Die STW hat im Auftrag der Gemeinde zudem in Liebschütz die Wasserableitung entlang der Lobensteiner Straße errichtet und ein andauerndes Ärgernis behoben. Auch am Bürgertreff in Gahma wird fleißig gearbeitet. Der Umbau nimmt sichtlich Gestalt an, wird uns aber voraussichtlich noch bis Ende Juni beschäftigen. Die Grünflächenpflege läuft bereits seit Wochen und die Kehrmaschine sollte mit Erscheinen dieses Amtsblattes ihre Runden durch die Gemeinde erfolgreich gedreht haben. Zur Situation unserer Bauhoffahrzeuge verliere ich diesmal keine Worte, da hier leider keine Verbesserungen in Sicht sind.
Der Ausbau durch GlasfaserPlus steht in Gahma kurz vor dem Abschluss. In Remptendorf konzentrieren sich die Arbeiten derzeit auf die Bereiche Siedlung, Herrengarten sowie die Pößnecker Straße. Für die punktuellen Einschränkungen im Verkehrsraum bitten wir um Verständnis. Inhaltlich bleiben wir überzeugt, dass ein stabiles Glasfasernetz wertvoll ist, das jedem Haushalt schnelles Internet für das Homeoffice, die Informationsbeschaffung und die Freizeitgestaltung ermöglicht. Bis Ende des Jahres möchte GlasfaserPlus die Arbeiten im gesamten Gemeindeausbaugebiet abschließen. Die Mängel des vorangegangenen Ausbauers (UGG) können wir jedoch nicht hinnehmen. Wir haben unter Beachtung sämtlicher Fristen rechtliche Schritte eingeleitet. Hier bahnt sich ein längerfristiger Prozess zwischen der UGG, der Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde und uns als betroffener Kommune an.
Unser Zweckverband WALO beabsichtigt, noch in diesem Jahr mit dem Kanalbau in der Bahnhofstraße zu beginnen. Da uns als Gemeinde aktuell noch keine Fördermittelbescheide für den begleitenden Straßenbau vorliegen, müssen wir die Umsetzung eng mit dem Verband abstimmen, um eine sinnvolle Koordination der Gewerke und des Mitteleinsatzes sicherzustellen. Diese Maßnahme wird uns voraussichtlich bis 2029 begleiten und insgesamt rund 4 Millionen Euro kosten. Im Zuge dieser Gemeinschaftsarbeit werden auch die Trinkwasserleitungen und die Elektroverkabelung erneuert.
Ein wegweisendes Thema steht am 11. Juni auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Der Gründungsbeschluss für ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum (kMVZ). Bei Zustimmung wird das Beratungsunternehmen, welches bereits die Machbarkeitsstudie erstellt hat, beauftragt, die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen vertraglich abzusichern. Ziel ist eine tragfähige allgemeinmedizinische Struktur in kommunaler Hand, welche auf Basis interkommunaler Zusammenarbeit fußt, über Grenzen hinaus wirkt und regionale Wertschöpfung ermöglicht. Denn eine gute Infrastruktur ist die Grundlage für Lebensqualität, dazu zählt alles das, was wir täglich brauchen. Während Großstädte aus allen Nähten platzen, leiden annähernd alle ländlichen Räume unter Entvölkerung. Diesem Trend entgegenzuwirken, sehe ich als eine unserer größten Aufgaben an. Dafür werden wir Veränderungen ermöglichen und Kompromisse eingehen müssen. Die Diskussionen rund um erneuerbare Energien, besonders die Windkraft, nehmen zu. Mir ist es wichtig, diese komplexen Themen sachlich und transparent zu begleiten. Daher plane ich für die Zeit nach den Sommerferien Informationsveranstaltungen, bei denen Fachleute Aspekte wie Netztechnik, Ökologie und regionale Wertschöpfung beleuchten aber auch für ihre Fragen zur Verfügung stehen.
Zum Abschluss noch ein kleiner Rückblick, zum Tag der offenen Tür in unserer Einrichtung „Lichtblicke“ in Ruppersdorf. Die gesamte Veranstaltung war ein voller Erfolg und ein Resultat aus gemeinschaftlicher Zusammenarbeit. Die Kombination aus Schule, Kindergarten, Schulküche und Vereinsarbeit hat viele Besucher begeistert. Mein Dank gilt allen Beteiligten der Grundschule, des Kindergartens sowie des Schulfördervereins.
Ich wünsche Ihnen weiterhin einen sonnigen Lenz. Mit dem vergangenen 1. Mai sowie den anstehenden Feiertagen Himmelfahrt und Pfingsten ist dieser Monat geprägt von verlängerten Wochenenden. Nutzen Sie diese Tage für Ihr Wohlbefinden, sei es bei aktiver Erholung z.B. in unserer Heimat oder beim bewussten Innehalten und Genießen.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Bürgermeister Tino König