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Saale-Sormitz-Kurier Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Remptendorf
Ausgabe 7/2026
Nichtamtlicher Teil
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Maywalds Imbiss schließt nach 32 Jahren und hofft auf einen Nachfolger

Nach 32 Jahren schließt Maywalds Imbiss in Remptendorf. Bürgermeister Tino König dankt Heidi Maywald (3.v.l.mit Blumen) und den Mitarbeiterinnen Rita Goerbing, r. und Birgit Scheiding (2.v.l.).

Das Erfolgsrezept: Gutes Essen, freundliche Bedienung und akzeptable Preise

Nicht Schnitzel mit Pommes, sondern das Tagesessen und montags Suppe, waren die beliebteste Mahlzeit bei Maywalds Imbiss in Remptendorf.

Nach 32 Jahren ist diese kleine, beliebte Gaststätte jetzt geschlossen. Heidi Maywald aus Liebengrün, ihre Helferin Birgit Scheiding und die langjährige Mitarbeiterin Rita Goerbing hatten bis Ende Juni geöffnet. Zum 1. Juli wurde der Betrieb eingestellt.

Die Betreiberin ist dem Rentenalter nah und hat aus gesundheitlichen Gründen entschieden, jetzt die Arbeit zu beenden. Sie wünscht sich von Herzen, dass der Betrieb weitergeführt wird.

Von Montag bis Freitag haben die Frauen meist Handwerker, Firmen, auch Rentner und Alleinstehende mit Frühstück und vor allem Mittagessen versorgt.

Ein gutes Essen, freundliche Bedienung, eine saubere Küche und akzeptable Preise, mehr braucht es nicht, um erfolgreich zu sein. Das wurde den Frauen immer wieder von zufriedenen Kunden bestätigt.

Das weiß auch Bürgermeister Tino König, deshalb war er dort, um mit Blumen und einem Gutschein zu danken und den Frauen alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Die Zukunft für den kleinen Laden ist noch offen. Seit Anfang dieses Jahres steht an der Scheibe in großen Buchstaben: Zu verkaufen. Heidi Maywald sagt, dass sich Interessenten gemeldet haben, nur wenige konkret geworden seien. Ein wenig Hoffnung, dass der Laden übernommen wird, habe sie noch.

Interessenten sind herzlich eingeladen, sich den Laden anzusehen, am besten weiterhin einen Imbiss zu betreiben oder etwas anderes daraus zu machen, mitten im Ort an der Kirche, gegenüber des kleinen Cafés Schwungscheibe und des Elektroladens Hertwig.

Text und Bild: Sandra Smailes