Samstag, 7.3., 20 Uhr und Sonntag, 8.3., 18 Uhr
Franz K
Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka steht im Spannungsfeld zwischen den strengen Erwartungen seines Vaters Hermann, dem monotonen Arbeitsalltag in einer Versicherung und seinem tief verwurzelten Drang, durch das Schreiben seinem Inneren Ausdruck zu verleihen. Seine Werke finden allmählich Beachtung, während er weiterhin versucht, ein Leben zwischen Anpassung an andere, wie seinen dominanten Vater, und Selbstverwirklichung zu führen. Immer wieder erlebt Franz intensive Beziehungen zu Frauen, die ihn zutiefst verzaubern, und er muss sich den unvermeidlichen Spannungen zwischen Nähe und Rückzug stellen. Mit Unterstützung seines Freundes und Verlegers Max Brod entsteht das Bild eines Mannes, der seinen Platz in der Welt sucht - zwischen Pflichtgefühl, innerer Zerrissenheit und kreativem Ausdruck.
Dienstag, 10.3., 15.30
Weitere Informationen unter Jugendinfo.
Mittwoch, 11.3., 20 Uhr
Eine gemeinsame Veranstaltung des Pastoralen Raums Wadern, des Kulturamtes der Stadt Wadern und der Filmfreunde der Lichtspiele Wadern.
In ihrem Dokumentarfilm begleiten Michael Schwarz und Alexander Griesser ein Bestattungsinstitut in Berlin bei der täglichen Arbeit. Im Fokus steht Eric Wrede, ein ehemaliger Musikmanager, der sich aus Überzeugung für das Bestattungswesen entschieden hat. In seinem Institut legt er großen Wert auf persönliche Betreuung, offene Gespräche mit den Angehörigen und einen respektvollen Umgang mit den Verstorbenen. Die Kamera zeigt, wie er und sein Team dem Tod mit Gelassenheit, Würde und Einfühlungsvermögen begegnen. Zwischen Trauergesprächen und Abschiedsritualen entsteht das Bild eines Berufsalltags, in dem der Mensch stets im Mittelpunkt steht - auch über das Leben hinaus.